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Veranstaltungsprogramm

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Unsere nächsten Veranstaltungen

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Eisenach · Freitag, 10.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

"Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter." Diese Worte von August Bebel sind weit mehr als 100 Jahre alt und trotzdem höchst aktuell. Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Entwicklung der Demokratie bestimmen die Debatten und erfordern Antworten.
Im Herbst 1989 kämpften viele starke Frauen gemeinsam mit Männern für die Freiheit. Sie wollten Demokratie, Frieden und die freie Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Die soziale Gleichstellung war damals für viele kein Thema. Bald folgten Ernüchterung und Resignation: Viele Frauen mussten erkennen, dass Freiheit nicht gleichbedeutend mit sozialer Unabhängigkeit ist. Das Recht auf Arbeit und Bildung gehört im 21. Jahrhundert. noch immer zu den Zielen, für die die ersten Frauenrechtlerinnen schon im 19. Jahrhundert. eintraten. Der Frauentag 2017 bildet den Anlass, die gegenwärtige Situation von Frauen zu betrachten und darüber nachzudenken, wie die Gleichstellung der Geschlechter tatsächlich verwirklicht werden kann.

Sie sind herzlich zur Veranstaltung und gemeinsamen Diskussion eingeladen!

Adresse:

Gedenkstätte "Goldener Löwe"
Marienstraße 57
99817 Eisenach

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 13.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Mit dem Forum Soziale Gerechtigkeit leistet das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung mit regelmäßigen Fachdebatten einen Beitrag zur sozialdemokratischen Wertediskussion in Thüringen. Was mit dem Begriff Soziale Gerechtigkeit gemeint ist, erscheint auf den ersten Blick klar:
Die immer stärkere Ungleichverteilung von Einkommen und vor allem Vermögen; Löhne, die nicht zum Leben reichen; Renten auf Hartz-IV-Niveau nach einem Leben voller Arbeit; mangelnde Bildungschancen für Kinder aus ärmeren Familien … Aber wenn das so klar ist, warum gibt es dann bei der Umsetzung sozial gerechter Politik, immer wieder philosophische und ideologische Grundsatzdebatten?

Impulse von und Diskussion mit:
Dr. Hans-Joachim Sellnick, Richter am Sozialgericht Nordhausen
Dr. Peter Bartelheimer, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen e.V. (SOFI)
Andreas Kemper, Publizist und Soziologe
Katja Weitzel, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen
Kirsten Joachim Breuer, Zweiter Bevollmächtigter IG Metall Erfurt und Nordhausen

Moderation: Blanka Weber, Freie Journalistin

Adresse:

Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 14.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Am 15. Juli 2016 versuchten Teile des Militärs erfolglos die türkische Regierung zu stürzen. Fast 90.000 Verdächtige wurden bis heute wegen mutmaßlicher Beteiligung an den Putschplänen oder angeblicher Unterstützung der Bewegung um den Prediger Fethullah Gülen verhaftet. Als Reaktion auf den Putschversuch rief Präsident Recep Tayyip Erdogan den Ausnahmezustand aus. Dieser wurde seitdem mehrmals verlängert und ermöglicht es dem Präsidenten weitgehen per Dekret durch zu regieren. Mittels Ausnahmezustandsverordnungen wurden zahlreiche Medien, darunter auch die Tageszeitung Özgür Gündem und die Nachrichtenagentur DIHA geschlossen und zahlreiche Journalist_innen inhaftiert. Menschenrechtler bemängeln, nicht nur Journalist_innen, sondern sämtliche Kritiker der Regierung würden unter Druck gesetzt. Die Immunität der Abgeordneten der Kurdenpartei HDP im türkischen Parlament wurde aufgehoben und der Kurdenkonflikt in der Türkei eskalierte von neuem.

Die Motive für Erdogans Handeln waren und sind dabei vor allem innenpolitischer Natur. Sein Ziel ist die Errichtung eines autoritären Präsidialsystems. Die dazu notwendige Verfassungsänderung sollen die türkischen Bürger_innen am 16. April in einem Referendum befürworten.

Auch der außenpolitische Kurs der Türkei beunruhigt. Die Beziehungen zur EU sind angespannter denn je - die Beitrittsverhandlungen sind eingefroren. Der Flüchtlingspakt besteht noch, droht aber immer wieder von Seitens der Türkei zu platzen. Um die Sezession der eigenen Kurden vorzubeugen, sieht sich Erdogan gezwungen auch im südlichen Nachbarstaat eine syrische Kurdenregion zu verhindern. Wohin steuert die Türkei im Jahr 2017 - innenpolitisch wie außenpolitisch? Quo vadis, Türkei?

Begrüßung
Eva Nagler, FES

Vorträge von
Nalan Sipar, Journalistin Deutsche Welle
Sezer Idil Gögüs, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

und Diskussion mit
Carsten Schneider, MdB, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Sie sind herzlich zur Veranstaltung und gemeinsamen Diskussion eingeladen.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 24.03. 16:00 Uhr bis 25.03. 22:00 Uhr · Konferenz

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

For the past quarter of century, the European project has been trying to create a European Identity. This statement presents many questions. What is European Identity? Has the European Union been successful in producing an identity of its own? Is a European Identity even needed or desired? Could a European Identity peacefully coexist with a national Identity and vice versa?

This conference’s purpose is to spur on and continue the discussion of these complicated and perhaps unanswerable
questions.The conference is a platform where academics, practitioners and students can come together to discuss
these issues. We believe this inclusionary approach will bridge the gap between theory and practice, and help continue this much needed discussion.

This is a cooperation with the Young European Federalists Erfurt.

Registration fee: 10 Euro
Bank account details Kontoinhaber: JEF Thüringen e. V.
IBAN: DE59 8305 3030 0018 0071 12
BIC: HELADEF1JEN
Kreditinstitut: Sparkasse Jena-Saale-Holzland

Adresse:

JEF Erfurt
conference2017@jef-thueringen.eu

Link to registration: https://goo.gl/forms/N3Ca3nBxSzw5f7g43

Deadline for Registration: 28 February 2017 23:59 CET

Ansprechpartner:

Eva Nagler ()

Thal · Freitag, 24.03. von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Adresse:

Heimatstube Thal
Dorfstraße 1
99843 Ruhla OT Thal

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Gotha · Freitag, 24.03. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

1917 ist ein Schlüsseljahr der Weltgeschichte. Das lange 19. Jahrhundert endete in der Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges. Das "Zeitalter der Extreme" schloss sich an und endete 1992 mit der Auflösung der Sowjetunion.

Ein Jahrhundert nach der Revolution sind tradierte Verweise auf die "welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution" aus programmatischen Dokumenten linker Parteien gestrichen und der von W. I. Lenin begründeten Weltanschauungspartei "neuen Typs" eine Absage erteilt worden. Worin besteht heute die "enorme symbolische Bedeutung der Revolution für Russland und für die Welt"? Orlando Figes schloss sein Buch über "100 Jahre Revolution" mit der These: "Es wird viele Jahrzehnte dauern, bis die Russen von den sozialen Traumata und Pathologien des kommunistischen Regimes geheilt sind. Politisch gesehen mag die Revolution tot sein, aber sie lebt weiter im Geist jener Menschen, die von ihrem hundertjährigen Zyklus der Gewalt erfasst wurden."

Keineswegs war die russische Linke anfangs eine homogene Bewegung, welche nur einen alternativlosen Weg zum politischen und sozialen Systemwechsel kannte: "1917 trennten sich die Wege der marxistischen Strömungen in Rußland. Während die Bolschewiki erklärten, im Namen des Proletariats eine Diktatur zu errichten, machten sie die Arbeiterklasse zum Untertan der Partei. Ihre Kontrahenten in der SDAPR [Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands], die Menschewiki, definierten sich immer nachdrücklicher als Anhänger des demokratischen Sozialismus" (Hedeler). Sowohl W. I. Lenin als auch G. W. Plechanow beriefen sich auf Marx und Engels, hatten jedoch konträre Auffassungen über den ´richtigen` Weg zum Sozialismus.

Vortrag von und Diskussion mit
Dr. Tatjana Filimonova, Direktorin des Plechanow-Haus in St. Petersburg
Dr. Wladislaw Hedeler, Historiker und Publizist

Moderation
Henry Bernhard, Thüringen Korrespondent Deutschlandfunk

Schlusswort
Matthias Hey, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

Adresse:

Tivoli Gotha
Am Tivoli 3
99867 Gotha

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 25.03. 09:00 Uhr bis 26.03. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Starke Demokratie – engagierte Demokrat_innen

Trolle, Stammtischparolen und Rechtspopulisten sind kein Internet-Phänomen. Rechte Stammtischparolen begegnen uns auf Veranstaltungen, in Parlamenten, Sprechstunden oder Seminaren. "Counterspeech" ist eine Strategie rechte Hetze nicht ohne Gegenwehr stehen zu lassen. Damit die "Counterspeech", also Gegenrede, gelingt, lernen Sie in diesem Seminar, wie Argumente aufgebaut sind und wie man sie widerlegt. Zudem werden Strategien gegen Stammtischparolen vermittelt, der Umgang mit verschiedenen Zielgruppen erläutert und mögliche Reaktionen am Stammtisch erprobt. Darüber hinaus werden zentrale Gegenargumente aktueller Diskurse entwickelt. Mit praktischen Übungen lernen Sie, Ihre Inhalte rhetorisch geschickt zu vermitteln.

Seminarleiter und Trainer: Robert Pietsch und Paul Bahlmann, rpb Beratung

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 27.03. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Diskussionsforum

Begrüßung
Sandro Witt, Vorsitzender der Landesvertretung des DGB Thüringen

Szenische Darstellung
Können die das denn? Was meinen Sie? Friedrich Ebert im Gespräch mit Rosa Luxemburg über Höhen und Tiefen der Rot-Rot-Grünen Regierungskoalition in Thüringen
Autor Ulf Annel - Darsteller_innen Beatrice Thron und Fernando Blumenthal

Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format
Dirk Adams, MdL, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag
Susanne Hennig-Wellsow, MdL, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag
Matthias Hey, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag
Mike Mohring, MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Moderation: Blanka Weber, Freie Journalistin

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von FES Thüringen und DGB Thüringen.

Adresse:

Haus der sozialen Dienste HsD
Juri-Gagarin-Ring 150
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Mittwoch, 29.03. von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Wolf Wagner, aus Westdeutschland stammend, ist in Thüringen kein Unbekannter. Von 1991 bis 2009 war er an der Fachhochschule Erfurt als Professor tätig, 2001 bis 2005 war er ihr Rektor.

Nun hat er seine Autobiographie geschrieben mit dem Titel "Ein Leben voller Irrtümer. Autobiographie eines prototypischen Westdeutschen." Er behauptet nämlich, dass Westdeutschland in der Nachkriegszeit, als er aufgewachsen ist, noch so tief in Nationalsozialismus und engstirniger Kirchlichkeit steckte, dass der Weg aus dieser festgefrorenen Zeit nur als ein Weg von Versuch und Irrtum möglich war. Und selbstverständlich überwogen die Irrtümer, aber mit oft wunderbaren und produktiven Folgen. Seine höchstpersönliche Geschichte erzählt er als die subjektive Ausprägung der Geschichte Westdeutschlands. Bei der Frühlingslese in Erfurt wird er von den Irrtümern in seiner Erfurter Zeit lesen.

Wolf Wagner studierte von 1963 bis 1969 Geisteswissenschaften und Politische Wissenschaften in Tübingen, Bonn und Berlin. 1976 promovierte er mit summa cum laude zum Dr. rer. pol. an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Habilitation 1979 war Wagner als Heilpraktiker tätig und wurde 1992 zum Professor für Sozialwissenschaften an die Fachhochschule Erfurt berufen. Auf seinen mehrmonatigen Studienreisen untersuchte er unter anderem die alltagskulturellen Auswirkungen der Globalisierung. Als Autor bleibt Wolf Wagner auch nach seinem Ruhestand 2009 aktiv. Zu seinen bekanntesten Publikationen gehören "Uni-Angst und Uni-Bluff heute. Wie Studieren und sich nicht verlieren" sowie "Tatort Universität: Vom Versagen deutscher Hochschulen und ihrer Rettung".

Diese Lesung wird in Kooperation mit dem Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von EUR 7,90 / ermäßigt EUR 5,90 können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet erwerben. Weitere Informationen zur Frühlingslese 2017 finden Sie unter www.herbstlese.de

Adresse:

Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 31.03. von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

72% der Bundesbürger konsumieren regelmäßig Videoinhalte im Internet - Tendenz steigend. Vor allem Social-Media-Plattformen, wie Instagram, Twitter und auch Facebook rücken Videoformate im Internet verstärkt in den Fokus, wie Nicola Mendelsohn (Facebook-Vize-Chefin für Europa, den mittleren Osten und Afrika) selbst ausführt: "Die beste Möglichkeit, in einer Welt Geschichten herüberzubringen, in der stets so viele Informationen auf uns einströmen, ist derzeit das Video"

Erfolgreiche politische Kommunikation muss sich dieser Herausforderung stellen, kann jedoch nicht immer mit aufwendigen, teuren Produktionen mithalten. Um dennoch die eigene Geschichte platzieren zu können, müssen Techniken und Materialien effektiv genutzt werden, die bereits zur Verfügung stehen.

Der Workshop soll den Teilnehmenden in die Lage versetzen mit kostengünstigen Werkzeugen eine professionelle Videokommunikation zu erreichen, die politische Inhalte greifbar, teilbar und interessant macht.

Keine Kenntnisse vorausgesetzt. Smartphone bitte mitbringen.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Neudietendorf · Freitag, 31.03. von 14:00 Uhr bis 13:00 Uhr · Konferenz

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die Arbeitswelt hat sich immer wieder gewandelt. Doch scheint es heute, als würden die nächsten Veränderungsschübe stärker ausfallen und schneller aufeinander folgen. Unter Stichworten wie „Arbeit 4.0“ oder „Industrie 4.0“ werden Konzepte erprobt, die die Möglichkeiten der Digitalisierung in Unternehmen fruchtbar werden lassen. Digitalisierte und digitale Wertschöpfungsketten erscheinen vielversprechend, die Chancen sind groß.

Zugleich stellen diese Veränderungen Beschäftigte vor neue Herausforderungen: Mit digitalen Kommunikationskanälen kann Arbeit stärker als bisher mobil erledigt werden. Beschäftigte sind dauerhaft erreichbar, auch wenn sie sich nicht am Arbeitsplatz befinden. Arbeitsprozesse verändern sich, Arbeitsverhältnisse werden flexibler.

Die räumliche und zeitliche Entgrenzung von Arbeit kann für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorteilhaft sein. Gleichzeitig schafft sie neue Belastungen. Bisher übliche Rahmenbedingungen verschwimmen zunehmend. Dazu kommen die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 und die neuen Arbeitsabläufe und Technologien, die in vielen Berufen bereits Einzug gehalten haben. Aufgrund der längeren Lebensarbeitsspanne wollen und brauchen Beschäftigte gute Arbeitsbedingungen – und Arbeitszeitmodelle, die je nach Lebensphase mehr oder weniger Arbeitsumfang erlauben.
Denn fit und gesund im Lebensabend ist nur, wer zuvor über Job, Familie und ehrenamtlichen Engagements nicht krank geworden ist.

Wie kann gute, gesunde Arbeit in Zukunft aussehen? Welche Rahmenbedingungen brauchen Angestellte, Selbständige und Crowdworker, um gesund zu bleiben? Und erlauben es die Umwälzungen der Arbeitswelt 4.0, dass sie souveräner mit ihrer Arbeits- und Lebenszeit umgehen können?

Anmeldung und weitere Informationen:
Evangelische Akademie Thüringen
Sebastian Tischer
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf
Tel.: 036202/984-11
Fax: 036202/984-22
tischer@ev-akademie-thueringen.de

Eine Tagung in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen und Evangelische Akademie Thüringen.

Adresse:

Zinzendorfhaus Neudietendorf
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Weimar · Sonntag, 02.04. von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Willy Brandt und Helmut Schmidt gehören zu den beliebtesten Politikern der Deutschen. Beides führende Sozialdemokraten und doch hätten sie gegensätzlicher kaum sein können. Einerseits politische Weggefährten, andererseits bei zukunftsweisenden Entscheidungen Rivalen und Gegner.

Die jüngst erschienene Edition mit dem Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 - 1992 umfasst 717 Briefe, die damit erstmals vollständig vorgelegt worden sind.

Das Buch bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis von zwei herausragenden Sozialdemokraten und Staatsmännern. So unterschiedlich ihre Sozialisation, ihr Politikverständnis und ihr Führungsstil auch waren - beide verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in dem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

Ihre politischen Differenzen und Kontroversen über die eigene Partei und deren Regierungspolitik, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser aufschlussreichen Korrespondenz aus.

Buchvorstellung: Dr. Meik Woyke, Herausgeber des Briefwechsels von Willy Brandt und Helmut Schmidt.
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Dietmar Herz, Professor an der Universität Erfurt
Lesung ausgewählter Briefe durch die Schauspieler Ullrich Reuscher und Alexander Terhorst.

Diese Lesung findet im Rahmen der Frühlingslese 2017 statt und wird in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung und Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von EUR 7,90 / ermäßigt EUR 5,90 können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet oder an der Abendkasse erwerben. Weitere Informationen zur Frühlingslese 2017 finden Sie unter: www.herbstlese.de .

Adresse:

Deutsches Nationaltheater
Foyer 1
Theaterplatz 2
99423 Weimar

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 29.04. 10:00 Uhr bis 30.04. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Dieses Intensivtraining verbessert die Wirkung der eigenen Sprache und der eigenen Persönlichkeit ganz entscheidend: Sie trainieren die Grundlagen der Rhetorik und erlernen Techniken, wie Sie die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Zuhörer gezielt erreichen. Die individuelle Beratung feilt an Ihrem Auftreten und erhöht Ihre persönliche Sicherheit und Ausstrahlung.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 15.05. 10:00 Uhr bis 16.05. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Die Schülervertretungsarbeit (SV) an Schulen ist oft die erste Gelegenheit für Jugendliche, sich zu engagieren und die Interessen anderer zu vertreten. Diese ersten Erfahrungen der Mitbestimmung prägen junge Menschen dauerhaft in ihrem Engagement.

SV-Arbeit funktioniert dort besonders gut, wo Engagierte die Schüler_innen unterstützen. Wir wollen im Rahmen des Seminars u.a. die Ziele von SV-Arbeit beleuchten. Außerdem die Rechte und Pflichten von Schüler_innen, die Rolle von SV-Begleiter_innen und die Rahmenbedingungen einer demokratischen Schule diskutieren. Außerdem sollen ganz praktische Beispiele für das Gelingen guter SV-Arbeit vorgestellt werden.

Wir richten uns mit unserem Angebot an SV-Verbindungslehrer_innen, Vertrauenslehrer_innen, Sozialarbeiter_innen, Referendar_innen und interes-sierte Lehrer_innen von allgemeinbildenden Schulen (nicht Grundschulen und OSZs). Also an all diejenigen, die erste Ansprechpartner_innen einer SV an der Schule sind bzw. werden wollen.

Seminarleitung: Felix Scheel, Sozialpädagoge
Mit dem Schwerpunkt außerschulische Bildung arbeitet Felix Scheel seit 2011 als selbständiger Dozent und Referent für Partizipation und Demokratiepädagogik, in der Fortbildung von Lehrer_innen und So-zialarbeiter_innen. Sein Schwerpunkt ist dabei die Schülervertretungsarbeit.

Dieses Seminar ist beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) als Weiterbildung gemäß § 34 ThürLbG anerkannt. Aktenzeichen: 5094-295-0348/16

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 10.06. 10:00 Uhr bis 11.06. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Fragen Sie sich nach Abschluss wichtiger, anstrengender Gespräche häufiger, warum es Ihnen nicht gelungen ist, mit Ihrer Meinung Gehör zu finden? Es liegt nicht immer an der Interessen- und Machtlage und auch nicht an der Uneinsichtigkeit der "anderen". Methoden und Strategien erfolgreicher Gesprächsführung sind trainierbar und lernbar. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung. Sie lernen Diskussionen, Debatten, Gespräche und Interviews gerade auch in schwierigen oder kritischen Situationen rhetorisch und effektiv zu gestalten.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)