Veranstaltungskalender

1970
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 
13141516171819
20212223242526
272829303112
3456789
10111213141516

Veranstaltungsprogramm

Quartalsprogramm der FES als PDF

Verteiler

Verteiler

Unsere nächsten Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Erfurt · Freitag, 24.03. 16:00 Uhr bis 25.03. 22:00 Uhr · Konferenz

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

For the past quarter of century, the European project has been trying to create a European Identity. This statement presents many questions. What is European Identity? Has the European Union been successful in producing an identity of its own? Is a European Identity even needed or desired? Could a European Identity peacefully coexist with a national Identity and vice versa?

This conference’s purpose is to spur on and continue the discussion of these complicated and perhaps unanswerable
questions.The conference is a platform where academics, practitioners and students can come together to discuss
these issues. We believe this inclusionary approach will bridge the gap between theory and practice, and help continue this much needed discussion.

This is a cooperation with the Young European Federalists Erfurt.

Registration fee: 10 Euro
Bank account details Kontoinhaber: JEF Thüringen e. V.
IBAN: DE59 8305 3030 0018 0071 12
BIC: HELADEF1JEN
Kreditinstitut: Sparkasse Jena-Saale-Holzland

Adresse:

JEF Erfurt
conference2017@jef-thueringen.eu

Link to registration: https://goo.gl/forms/N3Ca3nBxSzw5f7g43

Deadline for Registration: 28 February 2017 23:59 CET

Ansprechpartner:

Eva Nagler ()

Thal · Freitag, 24.03. von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Der unter dem Namen Kapp-Lüttwitz-Putsch bekannte Umsturzversuch kann wohl als einer der wichtigsten Zäsuren in der Geschichte der Weimarer Republik gelten. Weithin bekannt sind die Ereignisse des 13. März 1920, als General Walther von Lüttwitz am frühen Morgen an der Spitze der ihm unterstehenden Marinebrigade Ehrhardt das Berliner Regierungsviertel besetzte und seinen Mitverschwörer Wolfgang Kapp zum Reichskanzler ernannte.
Der Putschversuch wurde nach nur vier Tagen beendet. Gegen einen ausgerufenen Generalstreik, der zum Zusammenbruch der öffentlichen Dienstleistungen führte, waren die Putschisten machtlos. In Sachsen, Thüringen und dem Ruhrgebiet wurde von der starken Arbeiterbewegung wiederum versucht, den Generalstreik in eine proletarische Revolution auszuweiten.

Es ist zur Tradition geworden, sich jedes Jahr auf dem Thaler Friedhof zu versammeln, um jenen 15 Arbeitern aus Thal zu gedenken, die am 25. März 1920 von Mitgliedern des Marburger Studentenkorps bei Mechterstädt hinterrücks ermordet wurden. Ihr "Verbrechen" bestand darin, dass sie den Aufruf der damaligen Landesregierung des Freistaats Gotha vom 13. März befolgten und in Thal eine Arbeiterwehr zum Schutze ihres Heimatortes bildeten.
Neben dem Gedenken an die Ermordeten soll auch der Frage nachgegangen werden, welche Rolle dem zivilen Widerstand gegen Rechtextremismus in der Gegenwart zukommt und ob beide Dinge miteinander vergleichbar sind. Mit dem pessimistisch-satirischen Lesetheater "Alles kaputtsch!!" werden die turbulenten Ereignisse des Kapp-Putsches nochmal in Erinnerung gerufen. Welche neuen Erkenntnisse zu den damaligen Ereignissen gibt es und welche Schlussfolgerungen können daraus gezogen werden? Diesen und anderen Fragen möchten wir in der Diskussion im Nachgang an die Gedenkveranstaltung auf dem Thaler Friedhof nachgehen.

Adresse:

Heimatstube Thal
Dorfstraße 1
99843 Ruhla OT Thal

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Gotha · Freitag, 24.03. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

1917 ist ein Schlüsseljahr der Weltgeschichte. Das lange 19. Jahrhundert endete in der Urkatastrophe des Ersten Weltkrieges. Das "Zeitalter der Extreme" schloss sich an und endete 1992 mit der Auflösung der Sowjetunion.

Ein Jahrhundert nach der Revolution sind tradierte Verweise auf die "welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution" aus programmatischen Dokumenten linker Parteien gestrichen und der von W. I. Lenin begründeten Weltanschauungspartei "neuen Typs" eine Absage erteilt worden. Worin besteht heute die "enorme symbolische Bedeutung der Revolution für Russland und für die Welt"? Orlando Figes schloss sein Buch über "100 Jahre Revolution" mit der These: "Es wird viele Jahrzehnte dauern, bis die Russen von den sozialen Traumata und Pathologien des kommunistischen Regimes geheilt sind. Politisch gesehen mag die Revolution tot sein, aber sie lebt weiter im Geist jener Menschen, die von ihrem hundertjährigen Zyklus der Gewalt erfasst wurden."

Keineswegs war die russische Linke anfangs eine homogene Bewegung, welche nur einen alternativlosen Weg zum politischen und sozialen Systemwechsel kannte: "1917 trennten sich die Wege der marxistischen Strömungen in Rußland. Während die Bolschewiki erklärten, im Namen des Proletariats eine Diktatur zu errichten, machten sie die Arbeiterklasse zum Untertan der Partei. Ihre Kontrahenten in der SDAPR [Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands], die Menschewiki, definierten sich immer nachdrücklicher als Anhänger des demokratischen Sozialismus" (Hedeler). Sowohl W. I. Lenin als auch G. W. Plechanow beriefen sich auf Marx und Engels, hatten jedoch konträre Auffassungen über den ´richtigen` Weg zum Sozialismus.

Vortrag von und Diskussion mit
Dr. Tatjana Filimonova, Direktorin des Plechanow-Haus in St. Petersburg
Dr. Wladislaw Hedeler, Historiker und Publizist

Moderation
Henry Bernhard, Thüringen Korrespondent Deutschlandfunk

Schlusswort
Matthias Hey, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag

Adresse:

Tivoli Gotha
Am Tivoli 3
99867 Gotha

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 25.03. 09:00 Uhr bis 26.03. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Starke Demokratie – engagierte Demokrat_innen

Trolle, Stammtischparolen und Rechtspopulisten sind kein Internet-Phänomen. Rechte Stammtischparolen begegnen uns auf Veranstaltungen, in Parlamenten, Sprechstunden oder Seminaren. "Counterspeech" ist eine Strategie rechte Hetze nicht ohne Gegenwehr stehen zu lassen. Damit die "Counterspeech", also Gegenrede, gelingt, lernen Sie in diesem Seminar, wie Argumente aufgebaut sind und wie man sie widerlegt. Zudem werden Strategien gegen Stammtischparolen vermittelt, der Umgang mit verschiedenen Zielgruppen erläutert und mögliche Reaktionen am Stammtisch erprobt. Darüber hinaus werden zentrale Gegenargumente aktueller Diskurse entwickelt. Mit praktischen Übungen lernen Sie, Ihre Inhalte rhetorisch geschickt zu vermitteln.

Seminarleiter und Trainer: Robert Pietsch und Paul Bahlmann, rpb Beratung

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 27.03. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Starke Demokratie – engagierte Demokrat_innen

Begrüßung
Sandro Witt, Vorsitzender der Landesvertretung des DGB Thüringen

Szenische Darstellung
Können die das denn? Was meinen Sie? Friedrich Ebert im Gespräch mit Rosa Luxemburg über Höhen und Tiefen der Rot-Rot-Grünen Regierungskoalition in Thüringen
Autor Ulf Annel - Darsteller_innen Beatrice Thron und Fernando Blumenthal

Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format
Dirk Adams, MdL, Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Thüringer Landtag
Susanne Hennig-Wellsow, MdL, Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag
Matthias Hey, MdL, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag
Mike Mohring, MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag

Moderation: Blanka Weber, Freie Journalistin

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von FES Thüringen und DGB Thüringen.

Adresse:

Haus der sozialen Dienste HsD
Juri-Gagarin-Ring 150
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Mittwoch, 29.03. von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Wolf Wagner, aus Westdeutschland stammend, ist in Thüringen kein Unbekannter. Von 1991 bis 2009 war er an der Fachhochschule Erfurt als Professor tätig, 2001 bis 2005 war er ihr Rektor.

Nun hat er seine Autobiographie geschrieben mit dem Titel "Ein Leben voller Irrtümer. Autobiographie eines prototypischen Westdeutschen." Er behauptet nämlich, dass Westdeutschland in der Nachkriegszeit, als er aufgewachsen ist, noch so tief in Nationalsozialismus und engstirniger Kirchlichkeit steckte, dass der Weg aus dieser festgefrorenen Zeit nur als ein Weg von Versuch und Irrtum möglich war. Und selbstverständlich überwogen die Irrtümer, aber mit oft wunderbaren und produktiven Folgen. Seine höchstpersönliche Geschichte erzählt er als die subjektive Ausprägung der Geschichte Westdeutschlands. Bei der Frühlingslese in Erfurt wird er von den Irrtümern in seiner Erfurter Zeit lesen.

Wolf Wagner studierte von 1963 bis 1969 Geisteswissenschaften und Politische Wissenschaften in Tübingen, Bonn und Berlin. 1976 promovierte er mit summa cum laude zum Dr. rer. pol. an der Freien Universität Berlin. Nach seiner Habilitation 1979 war Wagner als Heilpraktiker tätig und wurde 1992 zum Professor für Sozialwissenschaften an die Fachhochschule Erfurt berufen. Auf seinen mehrmonatigen Studienreisen untersuchte er unter anderem die alltagskulturellen Auswirkungen der Globalisierung. Als Autor bleibt Wolf Wagner auch nach seinem Ruhestand 2009 aktiv. Zu seinen bekanntesten Publikationen gehören "Uni-Angst und Uni-Bluff heute. Wie Studieren und sich nicht verlieren" sowie "Tatort Universität: Vom Versagen deutscher Hochschulen und ihrer Rettung".

Diese Lesung wird in Kooperation mit dem Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von EUR 7,90 / ermäßigt EUR 5,90 können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet erwerben. Weitere Informationen zur Frühlingslese 2017 finden Sie unter www.herbstlese.de

Adresse:

Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 31.03. von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

72% der Bundesbürger konsumieren regelmäßig Videoinhalte im Internet - Tendenz steigend. Vor allem Social-Media-Plattformen, wie Instagram, Twitter und auch Facebook rücken Videoformate im Internet verstärkt in den Fokus, wie Nicola Mendelsohn (Facebook-Vize-Chefin für Europa, den mittleren Osten und Afrika) selbst ausführt: "Die beste Möglichkeit, in einer Welt Geschichten herüberzubringen, in der stets so viele Informationen auf uns einströmen, ist derzeit das Video"

Erfolgreiche politische Kommunikation muss sich dieser Herausforderung stellen, kann jedoch nicht immer mit aufwendigen, teuren Produktionen mithalten. Um dennoch die eigene Geschichte platzieren zu können, müssen Techniken und Materialien effektiv genutzt werden, die bereits zur Verfügung stehen.

Der Workshop soll den Teilnehmenden in die Lage versetzen mit kostengünstigen Werkzeugen eine professionelle Videokommunikation zu erreichen, die politische Inhalte greifbar, teilbar und interessant macht.

Keine Kenntnisse vorausgesetzt. Smartphone bitte mitbringen.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Neudietendorf · Freitag, 31.03. von 14:00 Uhr bis 13:00 Uhr · Konferenz

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die Arbeitswelt hat sich immer wieder gewandelt. Doch scheint es heute, als würden die nächsten Veränderungsschübe stärker ausfallen und schneller aufeinander folgen. Unter Stichworten wie „Arbeit 4.0“ oder „Industrie 4.0“ werden Konzepte erprobt, die die Möglichkeiten der Digitalisierung in Unternehmen fruchtbar werden lassen. Digitalisierte und digitale Wertschöpfungsketten erscheinen vielversprechend, die Chancen sind groß.

Zugleich stellen diese Veränderungen Beschäftigte vor neue Herausforderungen: Mit digitalen Kommunikationskanälen kann Arbeit stärker als bisher mobil erledigt werden. Beschäftigte sind dauerhaft erreichbar, auch wenn sie sich nicht am Arbeitsplatz befinden. Arbeitsprozesse verändern sich, Arbeitsverhältnisse werden flexibler.

Die räumliche und zeitliche Entgrenzung von Arbeit kann für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorteilhaft sein. Gleichzeitig schafft sie neue Belastungen. Bisher übliche Rahmenbedingungen verschwimmen zunehmend. Dazu kommen die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 und die neuen Arbeitsabläufe und Technologien, die in vielen Berufen bereits Einzug gehalten haben. Aufgrund der längeren Lebensarbeitsspanne wollen und brauchen Beschäftigte gute Arbeitsbedingungen – und Arbeitszeitmodelle, die je nach Lebensphase mehr oder weniger Arbeitsumfang erlauben.
Denn fit und gesund im Lebensabend ist nur, wer zuvor über Job, Familie und ehrenamtlichen Engagements nicht krank geworden ist.

Wie kann gute, gesunde Arbeit in Zukunft aussehen? Welche Rahmenbedingungen brauchen Angestellte, Selbständige und Crowdworker, um gesund zu bleiben? Und erlauben es die Umwälzungen der Arbeitswelt 4.0, dass sie souveräner mit ihrer Arbeits- und Lebenszeit umgehen können?

Anmeldung und weitere Informationen:
Evangelische Akademie Thüringen
Sebastian Tischer
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf
Tel.: 036202/984-11
Fax: 036202/984-22
tischer@ev-akademie-thueringen.de

Eine Tagung in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen und Evangelische Akademie Thüringen.

Adresse:

Zinzendorfhaus Neudietendorf
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Weimar · Sonntag, 02.04. von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Willy Brandt und Helmut Schmidt gehören zu den beliebtesten Politikern der Deutschen. Beides führende Sozialdemokraten und doch hätten sie gegensätzlicher kaum sein können. Einerseits politische Weggefährten, andererseits bei zukunftsweisenden Entscheidungen Rivalen und Gegner.

Die jüngst erschienene Edition mit dem Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 - 1992 umfasst 717 Briefe, die damit erstmals vollständig vorgelegt worden sind.

Das Buch bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis von zwei herausragenden Sozialdemokraten und Staatsmännern. So unterschiedlich ihre Sozialisation, ihr Politikverständnis und ihr Führungsstil auch waren - beide verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in dem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

Ihre politischen Differenzen und Kontroversen über die eigene Partei und deren Regierungspolitik, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser aufschlussreichen Korrespondenz aus.

Buchvorstellung: Dr. Meik Woyke, Herausgeber des Briefwechsels von Willy Brandt und Helmut Schmidt.
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Dietmar Herz, Professor an der Universität Erfurt
Lesung ausgewählter Briefe durch die Schauspieler Ullrich Reuscher und Alexander Terhorst.

Diese Lesung findet im Rahmen der Frühlingslese 2017 statt und wird in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung und Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von EUR 7,90 / ermäßigt EUR 5,90 können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet oder an der Abendkasse erwerben. Weitere Informationen zur Frühlingslese 2017 finden Sie unter: www.herbstlese.de .

Adresse:

Deutsches Nationaltheater
Foyer 1
Theaterplatz 2
99423 Weimar

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Trockenborn-Wolfersdorf · Mittwoch, 26.04. von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Kristallines Methamphetamin, besser bekannt unter dem Namen Crystal Meth, bestimmt seit mehreren Jahren die Schlagzeilen und politischen Debatten, wenn es um die Verbreitung harter Drogen geht.
Vor allem in den Regionen nahe der Tschechischen Grenze ist Crystal Meth zu einem wachsenden Problem geworden. Aus dem Jahresbericht 2015 der Suchtberatungsstelle Gera geht hervor, dass sich die Anzahl der Crystal-Abhängigen in den letzten sechs Jahren verdreifacht hat.
Crystal Meth ist tatsächlich zum Alltagsbegleiter vieler Menschen in Deutschland geworden. Von Tschechien aus hat die Droge den Markt der Nachbarländer erobert. Mit Crystal lässt sich das Wochenende durchfeiern, Prüfungsstress meistern, die Leistungsbereitschaft und sexuelle Lust steigern - während das Verlangen nach dem Stoff beständig wächst. Bis der Zusammenbruch folgt.
Welche Folgen hat der Konsum von Crystal Meth? Das Stück von Dirk Laucke handelt von einer jungen Familie. Jenny ist überfordert, denn sie hat gerade mit 17 Jahren ihr zweites Kind bekommen. Mit ihrem Bekannten Kevin konsumiert sie Crystal Meth, um dem Alltag zu entfliehen, während ihr Freund Nico versucht zu retten, was noch zu retten ist.
Wir laden Sie herzlich ein zur szenischen Lesung und Diskussion rund um die Themen Prävention, Behandlung, soziale Wiedereingliederung und Umgang mit Betroffenen.
Im Anschluss erwarten Sie ein kleiner Imbiss und die Möglichkeit zum Gespräch mit den Teilnehmenden der Veranstaltung.

Adresse:

Suchthilfezentrum für Mutter und Kind
Wendepunkt e.V.
Rothehofstal 2
07646 Trockenborn-Wolfersdorf

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 29.04. 10:00 Uhr bis 30.04. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Dieses Intensivtraining verbessert die Wirkung der eigenen Sprache und der eigenen Persönlichkeit ganz entscheidend: Sie trainieren die Grundlagen der Rhetorik und erlernen Techniken, wie Sie die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Zuhörer gezielt erreichen. Die individuelle Beratung feilt an Ihrem Auftreten und erhöht Ihre persönliche Sicherheit und Ausstrahlung.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 05.05. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 15.05. 10:00 Uhr bis 16.05. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Die Schülervertretungsarbeit (SV) an Schulen ist oft die erste Gelegenheit für Jugendliche, sich zu engagieren und die Interessen anderer zu vertreten. Diese ersten Erfahrungen der Mitbestimmung prägen junge Menschen dauerhaft in ihrem Engagement.

SV-Arbeit funktioniert dort besonders gut, wo Engagierte die Schüler_innen unterstützen. Wir wollen im Rahmen des Seminars u.a. die Ziele von SV-Arbeit beleuchten. Außerdem die Rechte und Pflichten von Schüler_innen, die Rolle von SV-Begleiter_innen und die Rahmenbedingungen einer demokratischen Schule diskutieren. Außerdem sollen ganz praktische Beispiele für das Gelingen guter SV-Arbeit vorgestellt werden.

Wir richten uns mit unserem Angebot an SV-Verbindungslehrer_innen, Vertrauenslehrer_innen, Sozialarbeiter_innen, Referendar_innen und interes-sierte Lehrer_innen von allgemeinbildenden Schulen (nicht Grundschulen und OSZs). Also an all diejenigen, die erste Ansprechpartner_innen einer SV an der Schule sind bzw. werden wollen.

Seminarleitung: Felix Scheel, Sozialpädagoge
Mit dem Schwerpunkt außerschulische Bildung arbeitet Felix Scheel seit 2011 als selbständiger Dozent und Referent für Partizipation und Demokratiepädagogik, in der Fortbildung von Lehrer_innen und So-zialarbeiter_innen. Sein Schwerpunkt ist dabei die Schülervertretungsarbeit.

Dieses Seminar ist beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) als Weiterbildung gemäß § 34 ThürLbG anerkannt. Aktenzeichen: 5094-295-0348/16

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Suhl · Dienstag, 23.05. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Angela Marquardt zeigt in ihrem Buch, wie die Staatssicherheit Kinder und Jugendliche systematisch und skrupellos missbrauchte. Es ist aber auch eine Geschichte darüber, wie man sich von seiner Vergangenheit befreien kann.
Die Wende ist für Angela Marquardt ein Glücksfall. Durch einen Zufall gerät die junge Punkerin aus Greifswald in die Politik. In der PDS macht sie schnell Karriere, wird mit 25 stellvertretende Parteivorsitzende und später Bundestagsabgeordnete. In Berlin kann sie endlich Abstand von den schwierigen Familienverhältnissen gewinnen, aus denen sie kommt. Doch 2002 platzt die Nachricht in ihr Leben: Es sind Auszüge aus einer Stasi-Akte gefunden worden, in denen sie sich im Alter von 15 Jahren zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit verpflichtet. Während eine öffentliche Hetzjagd auf die Politikerin beginnt, versucht sie, Erinnerungen wiederzufinden. Nach Differenzen verlässt sie die PDS, tritt später in die SPD ein. Aber die Gespenster der Vergangenheit lassen sie nicht los. Als sie eines Tages zufällig jenem Mann begegnet, der früher ihr "Führungsoffizier" war, fasst sie einen Entschluss: Sie will die ganze Geschichte erzählen. Anhand ihrer Erinnerungen, ihrer eigenen Akte und anderer Dokumente rekonstruiert Angela Marquardt, was damals wirklich geschehen ist
Suhl war als Bezirkshauptstadt in der DDR ein administratives Zentrum, in dem u.a. die Bezirksleitung der SED sowie die Dienststellen der Staatssicherheit und die Offiziershochschule "Rosa Luxemburg" der Grenztruppen der DDR Arbeitgeber waren.

Adresse:

Buchhaus Suhl
Friedrich-König-Straße 22
98527 Suhl

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 10.06. 10:00 Uhr bis 11.06. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Fragen Sie sich nach Abschluss wichtiger, anstrengender Gespräche häufiger, warum es Ihnen nicht gelungen ist, mit Ihrer Meinung Gehör zu finden? Es liegt nicht immer an der Interessen- und Machtlage und auch nicht an der Uneinsichtigkeit der "anderen". Methoden und Strategien erfolgreicher Gesprächsführung sind trainierbar und lernbar. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung. Sie lernen Diskussionen, Debatten, Gespräche und Interviews gerade auch in schwierigen oder kritischen Situationen rhetorisch und effektiv zu gestalten.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)