Veranstaltungskalender

1970
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 
12131415161718
19202122232425
262728293012
3456789
10111213141516

Veranstaltungsprogramm

Quartalsprogramm der FES als PDF

Verteiler

Verteiler

Unsere nächsten Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Erfurt · Heute von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Willy Brandt und Helmut Schmidt gehören zu den beliebtesten Politikern der Deutschen. Beides führende Sozialdemokraten und doch hätten sie gegensätzlicher kaum sein können. Einerseits politische Weggefährten, andererseits bei zukunftsweisenden Entscheidungen Rivalen und Gegner.

Die jüngst erschienene Edition mit dem Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 - 1992 umfasst 717 Briefe, die damit erstmals vollständig vorgelegt worden sind.

Das Buch bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis von zwei herausragenden Sozialdemokraten und Staatsmännern. So unterschiedlich ihre Sozialisation, ihr Politikverständnis und ihr Führungsstil auch waren - beide verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in dem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

Ihre politischen Differenzen und Kontroversen über die eigene Partei und deren Regierungspolitik, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser aufschlussreichen Korrespondenz aus.

*****
Diese Lesung findet im Rahmen der Erfurter Herbstlese 2016 statt und wird in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung und Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von 7,90 EUR / ermäßigt 5,90 EUR können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet oder an der Abendkasse erwerben.

Weitere Informationen zur Erfurter Herbstlese 2016 finden Sie unter: www.herbstlese.de

Adresse:

Aula des Ratsgymnasiums
Meister-Eckehart-Straße 6
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Morgen 18:00 Uhr bis 01.10. 20:00 Uhr · Ausstellungseröffnung

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Die Ausstellung "Schau mich an" wurde vom Freundeskreis Givat Haviva Deutschland konzipiert und finanziert. Ziel dieser Ausstellung ist es, das schwierige Verhältnis zwischen Juden und Arabern in Israel darzustellen und zu zeigen, wie die Bildungsinstitution Givat Haviva in Israel es schafft, Jahr für Jahr tausende von arabischen und jüdischen Israelis durch die Programme des Zentrums für Frieden und Versöhnung zusammenzubringen zu gemeinsamen Aktivitäten und Diskussionen, die sich vor allem mit den unterschiedlichen Narrativen der beiden israelischen Bevölkerungsgruppen beschäftigen.
Diese Konstellation ist darum so bemerkenswert, weil die Araber zwar 20% der israelischen Bevölkerung ausmachen, aber völlig getrennt von der jüdischen Mehrheitsgesellschaft leben. Viele der Kursteilnehmerinnen und - teilnehmer sprechen in Givat Haviva zum ersten Mal überhaupt mit einem Vertreter/ einer Vertreterin der anderen Bevölkerungsgruppe.
Im ersten Teil der Ausstellung werden die gegenseitigen Vorurteile, der Hass aufeinander, aber auch die Angst voreinander thematisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung lernen so die völlig unterschiedlichen Sichtweisen kennen, die beide Bevölkerungsgruppen auf die gleiche, nämlich die israelische, Gesellschaft haben. Die Ausstellung verdeutlicht, wie die Erfahrung des Dialogs dazu führt, dass sich das Zerrbild, das man voneinander hatte, verändert und dass bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch die Seminare in Givat Haviva ein Lernprozess angestoßen wurde, der oftmals bestim-mend für ihr weiteres Leben ist.

Diese Versöhnungsarbeit ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens in Israel.

Schirmherrschaft: Ministerpräsident Bodo Ramelow

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016.

Adresse:

Stadtwerke Erfurt
Atrium
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Gera · Freitag, 30.09. von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die verarbeitende Industrie in Deutschland galt in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber der Finanz- und Dienstleistungsbranche lange als Auslaufmodell. Gerade die neuen Bundesländer sahen sich mit massiver Deindustrialisierung, Massenarbeitslosigkeit und Bedeutungsverlusten der Gewerkschaften konfrontiert, statt sich an "blühenden Landschaften" zu erfreuen. In der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/09 erwies sich dieser totgesagte Industriezweig allerdings als erstaunlich robust. Die Industrie bildet mit ihrer international gesehen hohen Wertschöpfungsquote nach wie vor den eigentlichen "Kern der deutschen Wirtschaft".

Erheblich dazu beigetragen hat die lösungsorientierte Konfliktpartnerschaft von Arbeitgebern und Gewerkschaften in diesem Sektor. Arbeitsplätze wurden gesichert und eine nachhaltige Industriepolitik angesteuert. Haben wir es also mit einer reinen Erfolgsgeschichte zu tun?

Leider nicht. Angesichts der Trends demographischer Wandel und Digitalisierung muss sich die deutsche Industriepolitik strukturell wandeln. Eine zukünftige Industriepolitik muss nachhaltig sein - es geht dabei um den ökologischen Umbau der Industrie, um ein qualitatives Wirtschaftswachstum und reduzierten Ressourceneinsatz. Gute Arbeit, Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ökologische Nachhaltigkeit werden zukünftig die Agenda dominieren. Verhindern die fehlenden betrieblichen Mitbestimmungsstrukturen die notwendige Innovationskraft in diesem Bereich?

Was bedeutet nachhaltige Modelle des Wirtschaftens für den Industriestandort Gera? Welche industriepolitischen Schwerpunkte werden zukünftig für Thüringen gesetzt?

Adresse:

Museum für Naturkunde, Barocksaal
Nicolaiberg 3
07545 Gera

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Jena · Dienstag, 04.10. von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

eHealth dient als Sammelbegriff für das Aufeinandertreffen von Internet und Medizin. Der Begriff ist Ausdruck der Digitalisierung in der Medizin und bezeichnet die elektronische Abwicklung von Kommunikation, Information und Datenerfassung zur medizinischen Versorgung, Dokumentation und anderer Aufgaben im Gesundheitswesen. Diese technischen Möglichkeiten faszinieren und bringen gewisse Chancen mit sich - eHealth gilt als Antwort auf den demographischen Wandel, auf den Mangel von Fachärzt_innen und auf das Ungleichgewicht der Gesundheitsversorgung zwischen Stadt und Land.

Aber die technischen Möglichkeiten bergen auch Herausforderungen. Wie können private Daten gesichert werden? Wollen wir eine Behandlung via Skype? Welche Auswirkungen hat eHealth in der Forschung? Wie steht es um die Selbstbestimmung der Patient_innen?

Seit dem 1. Januar 2016 ist das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" in Kraft. Bis Mitte 2018 sollen Maßnahmen, wie die elektronische Gesundheitskarte mit medizinischen Notfalldaten, die elektronische Akte für Patient_innen und Online-Videosprechstunden flächendeckend umgesetzt werden.

Welche Chancen ergeben sich für Thüringen aus dem angestoßenen Wandel des Gesundheitswesens? Vermindert eHealth zeitraubende Bürokratie und unnötige Mehrfachbehandlungen? Oder entstehen "Gläserne Patient_innen"? Gemeinsam mit Expert_innen aus dem Gesundheitssektor möchten wir mit Ihnen in die Diskussion kommen.

Adresse:

Villa am Paradies
Knebelstaße 3
07743 Jena

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 04.10. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Jahrhundertelang galten Frankreich und Deutschland als "Erzfeinde". Insbesondere die beiden Weltkriege bedeuteten einen Tiefpunkt der bilateralen Beziehungen. Umso mutiger war der Schritt von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle im Jahre 1963 hin zum Élysée-Vertrag.

Nach den Terrorakten von Paris und Nizza war die Anteilnahme in Deutschland groß. Beide Länder stehen im europäischen Verbund dafür ein, die gemeinsamen Werte von Freiheit und Demokratie gegen die Gefahren des internationalen Terrorismus zu verteidigen. In Krisenzeiten tragen die zwei stärksten Volkswirtschaften innerhalb der EU eine große Verantwortung. Sie sind der wichtigste Motor für den europäischen Integrationsprozess. Spätestens seit dem Brexit stehen jedoch große Fragezeichen hinter der Zukunft der EU.

Auch innenpolitisch sehen sich beide Länder mit ähnlichen Problemen konfrontiert: Der Aufstieg nationalpopulistischer Parteien, zunehmende soziale Ungleichheit und mangelndes Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Politik sind nur einige davon.

Wie aber soll eine Rückkehr zu nationalen Alleingängen vermieden werden? Was braucht die europäische Idee heute? Gibt es eine deutsch-französische Strategie, die auch die anderen europäischen Mitgliedsstaaten mittragen werden? Und welche Rolle soll Europa in Zukunft auf der Weltbühne spielen?

Diesen und weiteren Fragen wollen Carsten Schneider, Vize der SPD-Bundestagsfraktion, und der französische Botschafter Philippe Etienne an diesem Abend nachgehen. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Adresse:

Kaisersaal Erfurt
Futterstraße 15
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Mittwoch, 05.10. von 11:15 Uhr bis 14:30 Uhr · Fachgespräch

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die Zahl der Menschen, die wegen politischer Verfolgung, Bürgerkriegen oder unerträglichen Lebensbedingungen ihre Heimat verlassen und fliehen müssen, nimmt weltweit zu. Deutschland wird dabei zunehmend zu einem Zielland, in dem viele der Flüchtenden nicht nur Schutz vor Krieg und Verfolgung, sondern auch - vorübergehend oder dauerhaft - eine Arbeits- und Lebensperspektive suchen. Alleine im vergangenen Jahr sind mehr als eine Million Menschen in Deutschland angekommen, im Freistaat Thüringen galt es, fast 30.000 von ihnen unterzubringen und zu versorgen. Eine grundlegende Änderung dieser Situation ist nicht zu erwarten, solange die Fluchtursachen fortbestehen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Migration nach Deutschland anhält und sich zu einer dauerhaften Herausforderung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln wird. Ihre möglichst reibungslose Umsetzung ist maßgeblich davon abhängig, ob es gelingt, die Zuwandernden in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Angesichts des demografischen Wandels, den Deutschland bereits gegenwärtig erfährt, liegt in der Migration eine Chance. So können bereits aktuell - inzwischen sind die geburtenschwachen Jahrgänge auf dem Ausbildungsmarkt angekommen sind - viele von den Unternehmen angebotenen Ausbildungsplätze nicht mehr besetzt werden. Auch zahlreiche Jobangebote im Dienstleistungssektor und im Handwerk bleiben unbesetzt, da sich Qualifikationen und Vorstellungen der Arbeitssuchenden nicht mit den Anforderungen der Unternehmen decken. Zudem sind die aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt günstig: Die Arbeitslosenquote hat den niedrigsten Stand seit 24 Jahren erreicht; die Zahl der nicht besetzten Stellen ist so hoch wie in den letzten beiden Jahrzehnten nicht mehr. Hilfreich ist darüber hinaus, dass die Bereitschaft vieler Migranten, durch ein Arbeitseinkommen zum Lebensunterhalt beizutragen und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können, sehr ausgeprägt ist. Investitionen in eine Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt sind deshalb eine kluge Investition in die Zukunft.

Eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt, insbesondere die der Asylberechtigten und Flüchtlingen, ist allerdings mit zahlreichen Problemen verbunden. So weist von den Zuwanderern nur eine verschwindende Minderheit hinreichende Kenntnisse der deutschen Sprache auf und nur ein geringer Teil erfüllt die Ausbildungsanforderungen, die für viele Arbeitsplätze gelten. Zugleich sind die formalen Hürden für den Zugang zum Arbeitsmarkt - Aufenthaltstitel, Vorrangprüfung, Arbeitserlaubnis - hoch und die Verfahren gestalten sich kompliziert und langwierig. Das jüngst verabschiedete Integrationsgesetz sieht Erleichterungen beim Zugang zur Ausbildung und zur Arbeit vor. Außerdem verschafft es, einen besseren Zugang zu Integrationskursen. Andererseits werden in diesem Gesetz Integrationspflichten festgeschrieben, deren Nichteinhaltung Kürzungen bei den Sozialleistungen zur Folge haben.

EFAS nimmt das Integrationsgesetz zum Anlass, den aktuellen Problemen nachzugehen, die sich bei der Ausbildung und Beschäftigung von Migranten zeigen und nach den Maßnahmen und Vorschriften zu fragen, die Voraussetzung für deren erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt sind.

Adresse:

Hotel Mercure
Meienbergstraße 26-27
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 11.10. von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Wladimir Putin will Russland wieder zu einem Weltreich machen und arbeitet an einer neuen "Internationalen" der Anti-Demokraten. Boris Reitschuster beschreibt in seinem neuen Buch, wie zerstörerisch Putins Absichten sind und wie groß sein Einfluss im Westen ist. Moskau hat europaweit engste Kontakte zu rechts- und linksextremen Szenen geknüpft. Es gibt heute kaum noch ein Land, in dem Putin seinen Einfluss nicht geltend macht. Dabei bedient er sich manipulativer Methoden. Mit Parteispenden, Propaganda und Geheimdiensteinsätzen werden Entscheidungsträger unter Druck gesetzt und erpresst. In seinem Buch zeichnet Boris Reitschuster ein beunruhigendes neues Bild: Europa wird von Putin unterwandert. Eine alarmierende Bestandsaufnahme, die zeigt, wie gefährlich Putin mit seinen KGB-Methoden für unsere Demokratie ist.

Der Autor: Boris Reitschuster ist geborener Augsburger und gelernter Russe. Nach dem Abitur zog er mit zwei Koffern nach Moskau und schlug sich als Deutschlehrer und Dolmetscher durch. Von 1999 bis 2015 leitete er das Moskauer Büro des Focus; heute lebt er als Publizist in Berlin. 2008 wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet.

Moderation und Gespräch: Henry Bernhard (Deutschlandfunk)

Diese Lesung findet im Rahmen der Erfurter Herbstlese 2016 statt und wird in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung und Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von 7,90 Euro / ermäßigt 5,90 Euro können Sie an allen bekannten Vorverkaufstellen, im Internet oder an der Abendkasse erwerben. Weitere Informationen zur Erfurter Herbstlese 2016 finden Sie unter: www.herbstlese.de

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 15.10. 09:00 Uhr bis 16.10. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Wir benötigen mehr und vor allem mehr gute Geschichten. Geschichten, die den Zusammenhalt stärken, die Identifikation stiften, die uns im wahrsten Sinne begreifen lassen, wer wir sind und wie wir leben wollen. Wir Europäer_innen brauchen solche Narrative (insbesondere nach dem "Brexit"); Politiker_innen, Unternehmer_innen, Wissenschaftler_innen, Studierende brauchen sie - jeder Einzelne, der sich fragt, wo er steht und wohin er möchte.

Wer gut Geschichten erzählen kann, kann sich selbst gut präsentieren und komplexe Sachverhalte auf eine anschauliche Weise vermitteln. Gerade in der politischen Arbeit kann das Erzählen von Geschichten (oder "Storytelling") zur Schaffung von Identität und Vertrauen wirkungsvoll genutzt werden.
Wie erzählen sich Menschen überhaupt Geschichten? Gibt es Elemente oder Figurentypen, die sich epochenübergreifend antreffen lassen? Wie nutzt zum Beispiel die Wirtschaft narrative Techniken, um ihre Marken und Produkte mit packenden Geschichten zu verknüpfen und eine emotionale Bindung bei den Kunden zu erreichen?

Dieses Seminar will Einblicke in das Storytelling geben und Methoden zur wirkungsvollen Rhetorik beim Erzählen vermitteln. Die Teilnehmenden werden dazu unter anderem mit aktuellen Beispielen konfrontiert, simulieren eine storytellingbasierte Kampagne und lernen in einem Rollenspiel den Gott des Gemetzels kennen.

Seminarleiter und Trainer:
Dr. Martin Beyer, Corporate Story & Creative Writing

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 25.10. von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr · Vortrag und Diskussion

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Starke Demokratie – engagierte Demokrat_innen

Der Eintritt ist frei.

Adresse:

Rathaus Erfurt
Festsaal
Fischmarkt 1
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Donnerstag, 27.10. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Diskussionsforum

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Politik für junge Leute – Politik mit jungen Leuten

Die Zeit des Umbruchs in den neuen Bundesländern begann mit Hoffnung und Aufbruchsstimmung. Doch schnell prägten auch Unsicherheiten, aufkommende Arbeitslosigkeit und Abwanderung das Bild. Immer noch ist dieses Image vom "grauen Osten" in den Köpfen vieler, auch junger Menschen verhaftet.

Viele junge Menschen in den neuen Bundesländern möchten dieses veraltete und klischeehafte Image hinter sich lassen und ein neues Bild vom "Osten" entwickeln. Sie zeigen die neuen Länder als einen Teil von Deutschland, in dem etwas Neues entsteht und wo kreative Köpfe gestalten und die Welt verändern möchten.

Was macht heute das Leben in Thüringen für junge Menschen lebenswert? Was verbindet sie mit Thüringen? Wir möchten ins Gespräch kommen mit jungen Menschen aus dem Freistaat, die mitmischen, mitgestalten und verändern.

Diesmal mit dabei die Musikkabarettistin HüperBel und Philip Neues, Programmplaner und Veranstaltungsproduzent, im Kulturcafé "FRANZ MEHLHOSE".

Adresse:

Radio. F.R.E.I.
Gotthardtstraße 21
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 29.10. 10:00 Uhr bis 30.10. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Fragen Sie sich nach Abschluss wichtiger, anstrengender politischer Gespräche häufiger, warum es Ihnen nicht gelungen ist, mit Ihrer Meinung Gehör zu finden? Es liegt nicht immer an der Interessen- und Machtlage und auch nicht an der Uneinsichtigkeit der "anderen". Methoden und Strategien erfolgreicher Gesprächsführung sind trainierbar und lernbar. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung. Sie lernen Diskussionen, Debatten, Gespräche und Interviews gerade auch in schwierigen oder kritischen Situationen rhetorisch und effektiv zu gestalten.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Dieses Seminar ist nach dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz als Bildungsveranstaltung auf dem Gebiet der gesellschaftspolitischen Bildung anerkannt. Informationen zur Bildungsfreistellung für Arbeitnehmer_innen und Arbeitgeber auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport:
http://www.thueringen.de/th2/tmbjs/bildung/bildungsfreistellung/verfahren/index.aspx

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)