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Neudietendorf · Freitag, 04.08. 16:00 Uhr bis 11.08. 14:30 Uhr · Konferenz

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Wir leben in unruhigen Zeiten: Klimawandel und Umweltzerstörung; Krise der Europäischen Union und Aufstieg des Rechtspopulismus; Wohlstandskonzentration und Prekarisierung, Steuerflucht und Jugendarbeitslosigkeit – die Gegenwart steckt in der Krise.

Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen verlangen auch Antworten von den Wirtschaftswissenschaften. Doch die vorherrschende ökonomische Lehrmeinung zeigt sich weithin unbeeindruckt.

Anstatt kluge Konzepte und neue Ideen zu entwickeln, beackern Ökonom_Innen emsig die intellektuellen Themenfelder der vergangenen Jahrzehnte: Wachstum und Produktivität, Effizienz und Rationalität, Gleichgewichte und exogene Schocks. Die drängenden Fragen unserer Zeit bleiben unbeantwortet: Endliche Ressourcen, Klimawandel, soziale Gerechtigkeit, globale Machtstrukturen, Modelle eines guten Lebens.

Das möchten wir ändern. Und deshalb gibt es die Sommerakademie. Wir wollen über den Tellerrand schauen und den Blick weiten für andere und neue Perspektiven auf Ökonomie. Wir wollen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Fachrichtungen und Sichtweisen miteinander ins Gespräch bringen und gemeinsam den Blick schärfen für die in der Wirtschaftswissenschaft oft verschwiegenen Grundlagen und Grenzen der neoklassischen Theorie. Denn die Welt ist vielfältiger, als eine Theorie allein es fassen kann.

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
https://www.exploring-economics.org/de/sommerakademie/

Adresse:

Zinzendorfhaus
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 12.08. 14:00 Uhr bis 13.08. 15:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Es reicht nicht, etwas zu sagen zu haben! Wir müssen unsere Stimme auch entsprechend einsetzen, um uns im gesellschaftspolitischen und im beruflichen Alltag zu behaupten. Dazu gehört auch, in schwierigen Situationen souverän zu bleiben. Das zweitägige Seminar orientiert sich speziell an den Bedürfnissen von Frauen, die sich gesellschaftlich engagieren.

Seminarleiterin und Trainerin: Christiane Keller-Zimmermann, Diplom-Psychologin

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Mittwoch, 16.08. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Seit 2012 leitet Prof. Dr. Reinhard Schramm den Landesverband der Jüdischen Gemeinde mit ca. 800 Mitgliedern. Der größte Teil von ihnen stammt aus Osteuropa. Es sind Menschen, die aus Weißrussland, der Ukraine, Russland oder dem Baltikum bereits in den 90er Jahren nach Thüringen kamen. Menschen mit jüdisch-deutschen Wurzeln, auf der Suche nach neuen Perspektiven, Hoffnungen und einer neuen Existenz. Heute erleben wir die Integration der 2. und 3.Generation. Es gibt Bar Mizwa / Bat Mizwa - Feiern und jährlich u.a. das große Chanukka-Fest der Gemeinde mit vielen Gästen der Politik, des öffentlichen Lebens und anderer Religionen. Es ist ein Anliegen von Reinhard Schramm, auch den interreligiösen Dialog in Thüringen voran zu bringen. Ob Juden, Christen, schiitische oder sunnitische Muslime, die Gemeinde der Bahá'i, der russisch-orthodoxen Gläubigen - es gibt viele Religionen, die hier nebeneinander existieren und vom Recht der freien Ausübung des Glaubens Gebrauch machen.

Reinhard Schramm, geboren 1944, gehört zu den wenigen jüdischen Familien, die nach dem Holocaust in Deutschland geblieben sind. Seine Großmutter kam im KZ Ravensbrück ums Leben. Auch Tanten und Onkel mütterlicherseits hat er nie kennengelernt. Seine Mutter war Jüdin, sein Vater weigerte sich trotz der Aufforderung, als Nichtjude die Scheidung von seiner Ehefrau einzureichen. Diese Haltung rettete auch dem Sohn das Leben. Wie es ist, ungerecht behandelt zu werden, vertrieben, ausgemerzt und immer wieder Schikanen ausgesetzt zu sein, das beschäftigt ihn sein Leben lang. "Hätte es das Land Israel zehn Jahre früher gegeben, so wären Millionen Menschen am Leben geblieben."

Als es am 20. April 2000 zu einem Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge kam, gab er sein Buch "Ich will leben" mit Erinnerungen seiner Familie heraus. Ein Buch, das vor allem an seine wunderbare, mutige Großmutter erinnert. Er erinnert heute an sie, wenn er einmal im Monat mit Jugendlichen in einer Thüringer Haftanstalt ins Gespräch kommt. Er klemmt sich das Buch unter den Arm, nimmt Platz in einem Raum und schaut in die Gesichter der jungen Männer - allesamt mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, oft aus rechtsextremistischen oder gar antisemitischen Beweggründen. Warum macht er das kontinuierlich seit Jahren? Er schaut auf und sagt in die Runde:

"Bildung hilft auch gegen Rechtsextremismus. Das ist der Hauptgrund, warum ich hier bin bei Ihnen. Ich denke, es ist nicht umsonst. Diese Zeit damals wird sich so nicht wiederholen, nicht auf gleiche Weise, aber ich möchte auch nicht, dass sich Ähnliches wiederholt." - es sind klare Ansagen, klare Beweggründe eines Mannes, der sich seit Jahrzehnten engagiert, zum einen in der Jüdischen Landsgemeinde und zum anderen in der Politik. Reinhard Schramm ist Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat Ilmenau.

Als 2015 viele Geflüchtete, vor allem Muslime, nach Deutschland kamen, hoffte auch er, dass für jüdische Menschen keine neuen Konflikte entstehen würden. So kam es auch, vor allem auch, weil Reinhard Schramm immer wieder das Gespräch sucht und Dialog bietet. Thüringen auf dem Weg zu einem modernen Bundesland, interreligiös und interkulturell orientiert - genau das zu schaffen, ist auch Anliegen von Reinhard Schramm. Das Judentum hat darin seinen festen Platz.

Wir wollen mit unserem Gast reden - über seine Familiengeschichte, über Politik, Juden in der Gesellschaft und über den Wunsch nach einer höheren Frauenquote im eigenen Vorstand der Jüdischen Landesgemeinde.

Wegen des eingeschränkten Platzangebots in unserem Kellergewölbe bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 10. August 2017.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 22.08. von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Am 29. April 2017 starb der Dichter und Politiker Hans-Jürgen Döring. Über 25 Jahre prägte er als Landtagsabgeordneter und Politiker der SPD die Landespolitik maßgeblich mit. Vor allem als kultur- und bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag setzte er sich wie kein anderer für kulturelle Belange über alle künstlerischen Sparten hinweg ein.

Seit 2014 war Hans-Jürgen Döring Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller in Thüringen. Als Dichter veröffentlichte er zwei Gedichtbände; ein dritter erscheint aus seinem Nachlass anlässlich der Gedenkveranstaltung am 22. August 2017 und ist vor der Veranstaltung gegen eine kleine Schutzgebühr erhältlich.

Die Veranstaltung eröffnet Uwe Höhn, stellvertretender Landtagspräsident und über lange Jahre politischer Weggefährte von Hans-Jürgen Döring.

Neben kurzen Reden auf den Politiker Hans-Jürgen Döring von Weggefährten wir Birgit Pelke und Heiko Gentzel soll in der Veranstaltung vor allem auch der Dichter zu Wort kommen. Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Politikerinnen und Politiker, Freundinnen und Freunde von Hans-Jürgen Döring lesen Gedichte und Prosa aus seinem schriftstellerischen Werk.

Musikalisch begleiten werden die Veranstaltung Lorenz Hunold und Ritchie Barton. Die freie Journalistin Blanka Weber führt durch die Veranstaltung.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

Adresse:

Thüringer Landtag
Plenarsaal
Jürgen-Fuchs-Straße 1
99096 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 01.09. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Ausstellungseröffnung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Nechama Levendel aus dem israelischen Künstlerdorf Ein Hod ist eine reisende Künstlerin, eine Nomadin, die Länder und Kontinente durchquert, um sich mit ihren Kulturen auseinander zu setzten. Ihre Reisen sind immer für das Studium und das Erforschen bestimmt, aus denen sich ihre Kunst entwickelt.

Im Zentrum von Levendels Werk steht das Buch. Sie sammelt ausrangierte Bücher, die als nutzlose Gegenstände weggeworfen oder in Flohmärkten und Abfallhaufen gefunden wurden. Enzyklopädien, Geschichts- und Geographiebücher, Biographien, Fiktion und Kinderbücher sind Rohstoffe, aus denen sie ihre Kunstwerke konstruiert.

Inspiriert von Heinrich Heine, fühlt Levendel eine tiefe Wertschätzung für das Buch und seine komplexe Bedeutung als Fundament der Kultur und als zentrales Mittel zur Verbreitung von Wissen – des Überbrückens und Verbindens als multidisziplinäres Textbuch des philosophischen und geistlichen Wertes von Wissen – das menschliche spirituelle Archiv. Dennoch demontiert sie die physische Ganzheit der Bücher. In Levendels Werk geht das Buch durch die Zerstörung – es wird vollständig zerlegt und zerrissen. Irgendwann erlebt es einen Prozess der Erneuerung – noch einmal ist es erbaut und zusammengefügt.

Die Verwendung von Büchern aus verschiedenen Zivilisationen, Sprachen und Inhalten drückt ihr tief verwurzeltes Bedürfnis aus, zwischen Kulturen zu verbinden, Brücken zu schlagen und den Außenseiter und die Anderen zu akzeptieren.

Nechama Levendel - Beladene Bücher
1. - 9. September 2017

Ausstellungseröffnung am 1. September 2017, 17:00 Uhr

Die israelische Künstlerin Nechama Levendel im Gespräch mit der Journalistin Blanka Weber.
Grußwort von Dr. Babette Winter, Staatsekretärin für Kultur und Europa.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Achava Festspiele Thüringen und Bilder Bethge Erfurt.

Adresse:

Bilder Bethge
Meister-Eckehart-Straße 4
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Nordhausen · Mittwoch, 13.09. von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Mehr als 25 Jahre nach dem Mauerfall wird immer noch um einen angemessenen Umgang mit den Folgeschäden der SED-Diktatur gestritten. Mit den Gesetzen zur Bereinigung von SED-Unrecht, die Rehabilitierungsgesetze, wurde der erste Schritt zur Aufarbeitung vollzogen. Dennoch üben zahlreiche Opferverbände Kritik an zu geringen Rentenzahlungen, Defiziten in den Anerkennungsverfahren von haft- und verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden und gesellschaftlichen Verharmlosungstendenzen.
Im Buch "Verborgene Wunden" wird eine umfassende Einordnung der Spätfolgen politischer Trau-matisierung in der ehemaligen DDR vorgenommen. Namhafte Expert_innen äußern sich hier zu Problemen der aktuellen Praxis psychischer Traumafolgestörungen sowie zu Besonderheiten der Behandlung im Bereich psychoanalytischer Therapie, Verhaltenstherapie und alternativer Traumatherapiemethodik. Erstmals werden die Auswirkungen politischer Verfolgung auf die Familie und die Nachkommen der Opfer in den Fokus der Betrachtung gerückt.

Dr. Karl-Heinz Bomberg ist praktizierender Arzt für psychosomatische Medizin Berlin. Er befasst sich mit psychischen Traumafolgestörungen. Er kann zudem aus eigener Erfahrung aus seiner Zeit vor, während und nach der Haft in einem DDR-Gefängnis berichten. 27 Jahre nach dem Fall der Mauer sieht er mit Abstand auf die Vergangenheit zurück. Humorvoll vergleicht er beispielsweise seinen Beruf mit dem eines Stasi-Offiziers: "Beide können gut hören. Der eine zu und der andere ab."

Unterstützt wird er dabei von der Musik- und Theaterpädagogin Erika Kunz, die auch einen Beitrag zu dem Buch beisteuerte.

Sie sind sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Adresse:

Stadtbibliothek "Rudolf Haselstange"
Lese-Cafè
Nikolaiplatz 1
99734 Nordhausen

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Meiningen · Freitag, 15.09. von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Ein raffiniertes System von Schutzbriefen und Kollektivpässen war es, das ihnen die Ausreise nach Palästina ermöglichte. Seit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht im März 1944 waren die ungarischen Juden der Mordmaschinerie Adolf Eichmanns ausgeliefert. Doch im Sommer 1944 wurde das Glashaus, ein ehemaliges Büro- und Wohngebäude in Budapest, zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.
Dort hatte der Schweizer Vizekonsul Carl Lutz eine Abteilung mit der nüchternen Bezeichnung "Auswanderungssektion" eingerichtet und zusammen mit ungarischen Widerstandskämpfern gelang es ihm, über 60 000 Menschen vor den Vernichtungslagern zu bewahren. Den Verdienst an dieser Rettungsaktion schrieb die Nachwelt dem Schweden Raoul Wallenberg zu, Carl Lutz wurde zum "vergessenen Helden".
Erika Rosenberg hat sich auf Spurensuche begeben, in Budapest und in der Schweiz, hat Zeitzeugen des Holocaust befragt und die historischen Hintergründe recherchiert. Man ist wieder mittendrin in der dunklen Zeit und wird doch auftauchen mit dem Gefühl einem "guten Menschen" begegnet zu sein. Prof. Rosenberg wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und Austrian Holocaust Award ausgezeichnet

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs "Eduard Weitsch" Schmalkalden-Meiningen statt.
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Adresse:

vhs "Eduard Weitsch" Schmalkalden-Meiningen
Klostergasse 1
98617 Meiningen

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 26.09. 10:00 Uhr bis 27.09. 14:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Im politischen Feld und in der medialen Darstellung von Politik geht es immer noch nicht gleichberechtigt zu. Welcher Politiker muss sich mit Aussagen zu seiner Garderobe, Frisur und der Organisation von Haushalt und Kinderbetreuung auseinandersetzen? Auch die Geschichte der Rhetorik, der Kunst, eine überzeugende (politische) Rede zu halten - ist nicht neutral - der Zugang zu Rednerschulen war privilegierten Männern vorbehalten. Diese 2000 Jahre kulturhistorische Prägung davon, was unter einem "Experten" zu verstehen ist, ist immer noch wirkmächtig - und zeigt sich in (unterschwelligen) Anfeindungen und Blockaden, wenn frau politisch agiert. Bleibt die Frage: wie damit umgehen? Welche hilfreichen (rhetorischen) Strategien gibt es, um auf die ganz eigene stimmige Art politisch zu überzeugen?

Seminarleiterin und Trainerin: Julia Lemmle ist Kommunikationstrainerin, Coach und Performerin. Sie konzentriert sich darauf, insbesondere Frauen* mit ihren eigenen Stärken und Ressourcen in Kontakt zu bringen und so ihren ganz eigenen Redestil zu finden.

Dieses Seminar ist nach dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz als Bildungsveranstaltung auf dem Gebiet der gesellschaftspolitischen Bildung anerkannt. Alle Informationen zur Bildungsfreistellung für Arbeitnehmer_innen und Arbeitgeber sind auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport www.bildungsfreistellung.de erhältlich. Bitte beachten Sie, dass zur Nutzung von Bildungsfreistellung nach § 6 ThürBfG der Antrag mindestens acht Wochen vor Beginn der Bildungsveranstaltung schriftlich bei dem Arbeitgeber eingegangen sein muss.

Adresse:

Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 04.11. 14:00 Uhr bis 05.11. 15:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Wer das Sagen hat, hat die Macht! Sprache nimmt eine bedeutende Rolle ein: Sie informiert, manipuliert, beschreibt Situationen, konstruiert Realitäten, übermittelt Befindlichkeiten und Emotionen. Sie ist das Herzstück der menschlichen Kommunikation. Wie verhalten sich in Gesprächen Männer gegenüber Frauen und umgekehrt? Werden Frauen in der Kommunikation "untergebuttert", und wenn ja, wie geschieht das? Und wenn durch Sprache Macht ausgeübt wird, wie können Frauen durch ihr sprachliches Verhalten gegensteuern?

Neben Grundlagen und Übungen zur Kommunikation und Körpersprache werden im Seminar anhand von Beispielen Strategien für einen bewussten Umgang mit Sprache vorgestellt und geübt. Ziel ist es, sich in beruflichen und privaten Situationen sprachlich zu behaupten. Außerdem werden Möglichkeiten zum Umgang mit unfairen verbalen Angriffen und zum schlagfertigen Reagieren vorgestellt und eingeübt. Dabei orientiert sich das Angebot speziell an den Bedürfnissen von Frauen.

Seminarleiterin und Trainerin: Christiane Keller-Zimmermann, Diplom-Psychologin

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)