Bildung für die Zukunft – die Zukunft der Bildung

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Erfurt · Montag, 13.09. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Mit dem im Mai verabschiedeten neuen Thüringer Kita-Gesetz verbessert sich nicht nur das Angebot und die Betreuung der Kinder in den Einrichtungen, sondern auch die Möglichkeiten zur Mitwirkung für die Eltern.

So haben die Eltern das Recht einen Beirat für die Einrichtung aus ihrer Mitte zu wählen, der "...rechtzeitig und umfassend..." von dem Träger und der Leitung der Einrichtung über Entscheidungen in Bezug auf die pädagogische Konzeption, die Gruppengrößen oder die personelle Ausstattung informiert und angehört wird.

Ergänzend zu den Elternbeiräten in den Einrichtungen, können sich Beiräte auf der Ebene der Gemeinden, Landkreise und auf Landesebene bilden. Der landesweiten Gesamtelternvertretung wird im Gesetz das Recht eingeräumt ein Mitglied aus ihrer Mitte in den Landesjugendhilfeausschuss zu entsenden.

Wie kann es gelingen, diesen gesetzlichen Rahmen mit Leben zu füllen und die Rechte effektiv zu nutzen?

Welche Erfahrungen konnten bei der Mitwirkung von Eltern im Kita-Bereich bislang gesammelt werden und wie kann die konkrete Zusammenarbeit mit den Leitungen und Träger der Kitas aussehen?

Welche Möglichkeiten gibt es, die Arbeit der Beiräte zu fördern?

Dies sind nur einige Fragen, die wir am 13. September besprechen werden.
Zu diesem Gespräch laden wir Sie herzlich ein!

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Severin Schmidt (Erfmail@fes.de)

Gebühr:

k.A.

Sonneberg · Montag, 04.10. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Diskussionsforum

Kaum ein bildungspolitisches Thema wird in Deutschland so kontrovers diskutiert wie längeres gemeinsames Lernen. Während in nahezu ganz Europa Kinder über viele Jahre gemeinsam zur Schule gehen, werden nur in Österreich und Deutschland Schüler/innen in aller Regel nach vier Jahren Grundschule getrennt und auf unterschiedliche Bildungswege geschickt.
Wie verschiedenen Untersuchungen gezeigt haben, hängt die Schulwahl dabei stark von der sozialen Lage der Eltern ab. Weil in der Praxis die Wahl einer Schulform in den meisten Fällen den Schulabschluss vorherbestimmt, beeinflusst diese frühe Entscheidung die Bildungschancen langfristig, wie etwa das Deutsche Studierendenwerk in seinen Sozialerhebungen regelmäßig feststellt.
Die Akzeptanz für längeres gemeinsames Lernen ist in Thüringen durchaus vorhanden. So meinten 86% der Befragten, dass das Modell des "Längeren gemeinsamen Lernens" besser sei als das derzeitige gegliederte Schulmodell mit seiner Grundschulzeit bis zur 4. Klasse. In der Koalitionsvereinbarung der Thüringer Landesregierung wird die Möglichkeit der Einrichtung einer mit den anderen Schulformen gleichberechtigten Thüringer Gemeinschaftsschule eingeräumt, in der gemeinsames Lernen bis zur 8. Klasse möglich sein wird. Die Entscheidung darüber soll laut Koalitionsvereinbarung ausdrücklich vor Ort und "unter Einbeziehung aller Beteiligten fallen".

Wir laden Sie ein, sich bei dieser Veranstaltung über die Chancen, Vorbehalte und Möglichkeiten der Thüringer Gemeinschaftsschule zu informieren und auszutauschen!

Adresse:

Hotel Schlossberg
Schlossbergstraße 1
96515 Sonneberg

Ansprechpartner:

Dietmar Molthagen (erfmail@fes.de)

Gebühr:

keine

Gera · Montag, 18.10. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Programm folgt.

Adresse:

Rathaussaal Gera
Kornmarkt 12
07545 Gera

Ansprechpartner:

Severin Schmidt (Erfmail@fes.de)

Gebühr:

k.A.