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Veranstaltungsprogramm

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Bildung für die Zukunft – die Zukunft der Bildung

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Erfurt · Freitag, 01.09. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Ausstellungseröffnung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Nechama Levendel aus dem israelischen Künstlerdorf Ein Hod ist eine reisende Künstlerin, eine Nomadin, die Länder und Kontinente durchquert, um sich mit ihren Kulturen auseinander zu setzten. Ihre Reisen sind immer für das Studium und das Erforschen bestimmt, aus denen sich ihre Kunst entwickelt.

Im Zentrum von Levendels Werk steht das Buch. Sie sammelt ausrangierte Bücher, die als nutzlose Gegenstände weggeworfen oder in Flohmärkten und Abfallhaufen gefunden wurden. Enzyklopädien, Geschichts- und Geographiebücher, Biographien, Fiktion und Kinderbücher sind Rohstoffe, aus denen sie ihre Kunstwerke konstruiert.

Inspiriert von Heinrich Heine, fühlt Levendel eine tiefe Wertschätzung für das Buch und seine komplexe Bedeutung als Fundament der Kultur und als zentrales Mittel zur Verbreitung von Wissen – des Überbrückens und Verbindens als multidisziplinäres Textbuch des philosophischen und geistlichen Wertes von Wissen – das menschliche spirituelle Archiv. Dennoch demontiert sie die physische Ganzheit der Bücher. In Levendels Werk geht das Buch durch die Zerstörung – es wird vollständig zerlegt und zerrissen. Irgendwann erlebt es einen Prozess der Erneuerung – noch einmal ist es erbaut und zusammengefügt.

Die Verwendung von Büchern aus verschiedenen Zivilisationen, Sprachen und Inhalten drückt ihr tief verwurzeltes Bedürfnis aus, zwischen Kulturen zu verbinden, Brücken zu schlagen und den Außenseiter und die Anderen zu akzeptieren.

Nechama Levendel - Beladene Bücher
1. - 9. September 2017

Ausstellungseröffnung am 1. September 2017, 17:00 Uhr

Die israelische Künstlerin Nechama Levendel im Gespräch mit der Journalistin Blanka Weber.
Grußwort von Dr. Babette Winter, Staatsekretärin für Kultur und Europa.

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Achava Festspiele Thüringen und Bilder Bethge Erfurt.

Adresse:

Bilder Bethge
Meister-Eckehart-Straße 4
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Saalfeld · Donnerstag, 07.09. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Jeder 6. Mensch in Deutschland ist vom Risiko der Einkommensarmut betroffen oder bedroht. Trotz der guten wirtschaftlichen Entwicklung konnte Armut in den letzten Jahren nicht zurückgedrängt werden. Auch ein Statuswechsel von Erwerbslosigkeit in Beschäftigung ist vielfach nicht mit einem Auf- und Ausstieg aus der Armut verbunden. Armut ist in Deutschland nach wie vor ein Stigma. Die Vorstellung, dass ein armer Mensch persönlich versagt hat ist weitverbreitet und beeinflusst nicht zuletzt auch politische Entscheidungen. Noch immer werden die gesellschaftlichen Ursachen von Armut zu wenig in den Blick genommen. Altersarmut und Kinderarmut oftmals gegeneinander ausgespielt und verharmlost.
Im April 2017 ist der fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bürger_innen in Deutschland erschienen. Dieser Bericht dient als Instrument zur Überprüfung politischer Maßnahmen und zur Anregung neuer Maßnahmen die Lebenslage und die Verwirklichungschancen der in der Gesellschaft Benachteiligten zu verbessern. Wie bereits im Jahr 2012 muss sich das Regierungskabinett Vorwürfen der Kürzung und Verharmlosung stellen. Kritiker fordern eine stärkere und vor allem ehrlichere Auseinandersetzung mit der aktuellen Armutsproblematik in Deutschland.
Themenfelder wie der wachsende Niedriglohnsektor, Abstiegsängste in der Mittelschicht, die Polarisierung der Einkommens- und Vermögensverteilung, aber auch Überlegungen zum Verhältnis von Armut, Reichtum und politischen Einflussmöglichkeiten, müssen diskutiert werden.

Vortrag von und Fish-Bowl-Diskussion mit:
Jörg Deml, Referatsleiter, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Uwe-Jens Kremlitschka Geschäftsführer, Jobcenter Saalfeld-Rudolstadt
Stefan Werner, Landesgeschäftsführer, Der PARITÄTISCHE Thüringen

Moderation:
Christoph Majewski, Geschäftsführer, Bildungszentrum Saalfeld

Adresse:

Bildungszentrum Saalfeld
Bahnhofstraße 6 a
07318 Saalfeld

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Nordhausen · Mittwoch, 13.09. von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Mehr als 25 Jahre nach dem Mauerfall wird immer noch um einen angemessenen Umgang mit den Folgeschäden der SED-Diktatur gestritten. Mit den Gesetzen zur Bereinigung von SED-Unrecht, die Rehabilitierungsgesetze, wurde der erste Schritt zur Aufarbeitung vollzogen. Dennoch üben zahlreiche Opferverbände Kritik an zu geringen Rentenzahlungen, Defiziten in den Anerkennungsverfahren von haft- und verfolgungsbedingten Gesundheitsschäden und gesellschaftlichen Verharmlosungstendenzen.
Im Buch "Verborgene Wunden" wird eine umfassende Einordnung der Spätfolgen politischer Trau-matisierung in der ehemaligen DDR vorgenommen. Namhafte Expert_innen äußern sich hier zu Problemen der aktuellen Praxis psychischer Traumafolgestörungen sowie zu Besonderheiten der Behandlung im Bereich psychoanalytischer Therapie, Verhaltenstherapie und alternativer Traumatherapiemethodik. Erstmals werden die Auswirkungen politischer Verfolgung auf die Familie und die Nachkommen der Opfer in den Fokus der Betrachtung gerückt.

Dr. Karl-Heinz Bomberg ist praktizierender Arzt für psychosomatische Medizin Berlin. Er befasst sich mit psychischen Traumafolgestörungen. Er kann zudem aus eigener Erfahrung aus seiner Zeit vor, während und nach der Haft in einem DDR-Gefängnis berichten. 27 Jahre nach dem Fall der Mauer sieht er mit Abstand auf die Vergangenheit zurück. Humorvoll vergleicht er beispielsweise seinen Beruf mit dem eines Stasi-Offiziers: "Beide können gut hören. Der eine zu und der andere ab."

Unterstützt wird er dabei von der Musik- und Theaterpädagogin Erika Kunz, die auch einen Beitrag zu dem Buch beisteuerte.

Sie sind sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Adresse:

Stadtbibliothek "Rudolf Haselstange"
Lese-Cafè
Nikolaiplatz 1
99734 Nordhausen

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Donnerstag, 14.09. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Fachgespräch

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Industrie 4.0, Produktion 4.0 oder Arbeit 4.0: Die neuen Informations-, Kommunikations- und Steuerungstechnologien verändern die Arbeitswelt. Der Fortschritt birgt faszinierende Potentiale für Zeit- und Kostersparnis, Qualitätsverbesserungen und größere Nähe zu den Kunden. Gleichzeitig müssen Substituierungsrisiken abgefedert, Arbeitsbelastungen antizipiert und Beschäftigte qualifiziert und fit gemacht werden für den digitalen Wandel.

Mindestens ebenso wichtig wie der technische Wandel der Arbeitswelt ist aber die soziale Innovation. Die Modernisierungsblockade in den betrieblichen Leistungs- und Sozialbeziehungen in Ostdeutschland stellt ein Wettbewerbsrisiko dar: Autokratische Führung im Betrieb, starre Hierarchien und fehlende Wertschätzung haben sich schleichend etabliert. Um technische Modernisierung und soziale Modernität erfolgreich zusammenzubringen, braucht es eine Demokratieoffensive im Handlungsfeld "Betrieb".

Diskutieren Sie mit uns die Unternehmenskultur der Zukunft in den Betrieben in Thüringen und Mitteldeutschland. Wie sieht innerbetriebliche Demokratie im Jahre 2017 aus? Wo müssen entscheidende Weichen für betrieblichen Erfolg und eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden? In welchen Bereichen sehen die Arbeitnehmer Handlungsbedarf? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Ihnen diskutieren.

Vortrag von und Gespräch mit:
Prof. Dr. Michael Behr, Abteilungsleiter Arbeit und Qualifizierung im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Ralf Pollmeier, Geschäftsführer der Pollmeier Massivholz GmbH & Co. KG in Creuzburg
Isabell Senff, Betriebsratsvorsitzende der Deutschen Post in Halle (Saale) und stellv. Vorsitzende der ver.di Jugend

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und bitten um Anmeldung an info.erfurt@fes.de .

Eine Veranstaltung des Managerkreis der FES in Zusammenarbeit mit dem Landesbüro Thüringen der FES.

Adresse:

comcenter Brühl
Mainzerhofplatz 10
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Meiningen · Freitag, 15.09. von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Ein raffiniertes System von Schutzbriefen und Kollektivpässen war es, das ihnen die Ausreise nach Palästina ermöglichte. Seit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht im März 1944 waren die ungarischen Juden der Mordmaschinerie Adolf Eichmanns ausgeliefert. Doch im Sommer 1944 wurde das Glashaus, ein ehemaliges Büro- und Wohngebäude in Budapest, zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.
Dort hatte der Schweizer Vizekonsul Carl Lutz eine Abteilung mit der nüchternen Bezeichnung "Auswanderungssektion" eingerichtet und zusammen mit ungarischen Widerstandskämpfern gelang es ihm, über 60 000 Menschen vor den Vernichtungslagern zu bewahren. Den Verdienst an dieser Rettungsaktion schrieb die Nachwelt dem Schweden Raoul Wallenberg zu, Carl Lutz wurde zum "vergessenen Helden".
Erika Rosenberg hat sich auf Spurensuche begeben, in Budapest und in der Schweiz, hat Zeitzeugen des Holocaust befragt und die historischen Hintergründe recherchiert. Man ist wieder mittendrin in der dunklen Zeit und wird doch auftauchen mit dem Gefühl einem "guten Menschen" begegnet zu sein. Prof. Rosenberg wurde mit dem Bundesverdienstkreuz und Austrian Holocaust Award ausgezeichnet

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der vhs "Eduard Weitsch" Schmalkalden-Meiningen statt.
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Adresse:

vhs "Eduard Weitsch" Schmalkalden-Meiningen
Klostergasse 1
98617 Meiningen

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 26.09. 10:00 Uhr bis 27.09. 14:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Im politischen Feld und in der medialen Darstellung von Politik geht es immer noch nicht gleichberechtigt zu. Welcher Politiker muss sich mit Aussagen zu seiner Garderobe, Frisur und der Organisation von Haushalt und Kinderbetreuung auseinandersetzen? Auch die Geschichte der Rhetorik, der Kunst, eine überzeugende (politische) Rede zu halten - ist nicht neutral - der Zugang zu Rednerschulen war privilegierten Männern vorbehalten. Diese 2000 Jahre kulturhistorische Prägung davon, was unter einem "Experten" zu verstehen ist, ist immer noch wirkmächtig - und zeigt sich in (unterschwelligen) Anfeindungen und Blockaden, wenn frau politisch agiert. Bleibt die Frage: wie damit umgehen? Welche hilfreichen (rhetorischen) Strategien gibt es, um auf die ganz eigene stimmige Art politisch zu überzeugen?

Seminarleiterin und Trainerin: Julia Lemmle ist Kommunikationstrainerin, Coach und Performerin. Sie konzentriert sich darauf, insbesondere Frauen* mit ihren eigenen Stärken und Ressourcen in Kontakt zu bringen und so ihren ganz eigenen Redestil zu finden.

Dieses Seminar ist nach dem Thüringer Bildungsfreistellungsgesetz als Bildungsveranstaltung auf dem Gebiet der gesellschaftspolitischen Bildung anerkannt. Alle Informationen zur Bildungsfreistellung für Arbeitnehmer_innen und Arbeitgeber sind auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport www.bildungsfreistellung.de erhältlich. Bitte beachten Sie, dass zur Nutzung von Bildungsfreistellung nach § 6 ThürBfG der Antrag mindestens acht Wochen vor Beginn der Bildungsveranstaltung schriftlich bei dem Arbeitgeber eingegangen sein muss.

Adresse:

Offene Arbeit Erfurt
Allerheiligenstraße 9
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Donnerstag, 28.09. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Adresse:

Erfurter Zentrum für Sprachen und Integration – EZSI
Anger 39 – 40
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 16.10. 09:00 Uhr bis 17.10. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Wir benötigen mehr und vor allem mehr gute Geschichten. Geschichten, die den Zusammenhalt stärken, die Identifikation stiften, die uns im wahrsten Sinne begreifen lassen, wer wir sind und wie wir leben wollen. Wir Europäer_innen brauchen solche Narrative (insbesondere nach dem "Brexit"); Politiker_innen, Unternehmer_innen, Wissenschaftler_innen, Studierende brauchen sie - jeder Einzelne, der sich fragt, wo er steht und wohin er möchte.

Wer gut Geschichten erzählen kann, kann sich selbst gut präsentieren und komplexe Sachverhalte auf eine anschauliche Weise vermitteln. Gerade in der politischen Arbeit kann das Erzählen von Geschichten (oder "Storytelling") zur Schaffung von Identität und Vertrauen wirkungsvoll genutzt werden.
Wie erzählen sich Menschen überhaupt Geschichten? Gibt es Elemente oder Figurentypen, die sich epochenübergreifend antreffen lassen? Wie nutzt zum Beispiel die Wirtschaft narrative Techniken, um ihre Marken und Produkte mit packenden Geschichten zu verknüpfen und eine emotionale Bindung bei den Kunden zu erreichen?

Dieses Seminar will Einblicke in das Storytelling geben und Methoden zur wirkungsvollen Rhetorik beim Erzählen vermitteln. Die Teilnehmenden werden dazu unter anderem mit aktuellen Beispielen konfrontiert, simulieren eine storytellingbasierte Kampagne und lernen in einem Rollenspiel den Gott des Gemetzels kennen.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Martin Beyer, Corporate Story & Creative Writing

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 04.11. 14:00 Uhr bis 05.11. 15:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Wer das Sagen hat, hat die Macht! Sprache nimmt eine bedeutende Rolle ein: Sie informiert, manipuliert, beschreibt Situationen, konstruiert Realitäten, übermittelt Befindlichkeiten und Emotionen. Sie ist das Herzstück der menschlichen Kommunikation. Wie verhalten sich in Gesprächen Männer gegenüber Frauen und umgekehrt? Werden Frauen in der Kommunikation "untergebuttert", und wenn ja, wie geschieht das? Und wenn durch Sprache Macht ausgeübt wird, wie können Frauen durch ihr sprachliches Verhalten gegensteuern?

Neben Grundlagen und Übungen zur Kommunikation und Körpersprache werden im Seminar anhand von Beispielen Strategien für einen bewussten Umgang mit Sprache vorgestellt und geübt. Ziel ist es, sich in beruflichen und privaten Situationen sprachlich zu behaupten. Außerdem werden Möglichkeiten zum Umgang mit unfairen verbalen Angriffen und zum schlagfertigen Reagieren vorgestellt und eingeübt. Dabei orientiert sich das Angebot speziell an den Bedürfnissen von Frauen.

Seminarleiterin und Trainerin: Christiane Keller-Zimmermann, Diplom-Psychologin

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)