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Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Veranstaltungen zu diesem Thema

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Erfurt · Freitag, 05.05. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Die Franzosen haben die Wahl: Emmanuel Macron, der Pro-Europäer, François Fillon, Spitzenkandidat der Partei Les Républicains, der vor den Betrugsvorwürfen als Favorit der Wahl galt, oder am Ende doch Marine Le Pen, die Kandidatin der rechtspopulistischen Partei Front National.
Am 23. April findet der 1. Wahlgang der Präsidentschaftswahl in Frankreich statt. Laut Umfragen wird voraussichtlich keiner eine absolute Mehrheit im ersten Wahlgang erzielen. Daher ist von einer Stichwahl im 2. Wahlgang, am 7. Mai auszugehen.
Nie war es so wichtig, wer in den Élysée-Palast einzieht. Vom Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen im Mai hängt nicht nur die Zukunft Frankreichs ab, sondern auch die der Europäischen Union. Liebäugelt Deutschlands Nachbar wirklich mit dem Systemwechsel? Oder wiederholt sich "ein altes französisches Spiel: Am Ende gewinnt immer die Republik", wie der Paris-Korrespondent der Zeit Georg Blume in der aktuellen Ausgabe der außenpolitischen Zeitschrift IP prophezeit?

Stellung zu diesen Fragen nehmen Anne Mailliet, Deutschland-Korrespondentin des Senders France 24 und Jakob von Weizsäcker, seit 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Saalfeld · Freitag, 12.05. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Seit dem 20. Januar sitzt der Immobilienmogul Donald Trump als 45. Präsident im Oval Office und hat gleich eine Reihe von Wahlversprechen umgesetzt. Per Dekret verfügte er das Ende des Transpazifischen Handelsabkommens TPP, den Bau der Mauer an der Grenze zu Mexiko sowie von zwei umstrittenen Pipelines.

Seit seiner Amtseinführung demonstriert Trump eindrucksvoll, dass er seine Wahlkampfankündigung "America first" in die Tat umsetzen will. Trump versucht, die heimische Wirtschaft durch einen Rückfall in den Protektionismus zu stärken und gleichzeitig zu schützen.
Europa und insbesondere die Europäische Union wurden von Trump immer wieder angegriffen. Die EU sei beim Handel kein Partner, sondern ein Konkurrent. Er drohte Autobauern mit 35%- Strafzöllen, sollten diese Autos in die USA exportieren.

Die Außenpolitik Trumps ist von Kontroversen gezeichnet. Im Gegensatz zu Barack Obama griff Trump mit der Bom-bardierung eines Militärlagers in Syrien in den dortigen Konflikt aktiv ein. Über die Flüchtlingsthematik äußerte sich Trump ebenfalls abfällig. Ihm zufolge sei insbesondere die Flüchtlingskrise für den Brexit verantwortlich. Sie sei ebenso der Grund, warum in Zunft weitere Länder Großbritannien folgen könnten.
Trump bezeichnete die NATO wiederholt als "obsolet", auch wenn er diese Aussage Mitte April revidierte. Dennoch forderte er, dass die weiteren Mitgliedsstaaten ihre militärischen Ausgaben für das Bündnis erhöhen sollen.

Trumps Politik wird auf der ganzen Welt aufmerksam beobachtet. Was will Trump erreichen? Hat er langfristige Ziele? Was bedeutet seine Politik für Europa? Und wie sollten sich die europäischen Staaten in Zukunft verhalten?

Diskutieren Sie mit!

Adresse:

Schloßkapelle Saalfeld
Schloßstraße 24
07318 Saalfeld

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)