Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

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Erfurt · Dienstag, 21.09. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Diskussionsforum

In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen (EEBT) und dem Bündnis Stadt gestalten (bsg).

Glück als politisches Ziel ist Teil des US-amerikanischen Selbstverständnisses. In der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten ist das Streben nach Glück als Grundrecht verankert. Die Bürger Amerikas sollten mündige, freie, glückliche Menschen werden. Aus dieser Idee heraus entstand die berühmt gewordene Formulierung in der Unabhängigkeitserklärung, wonach es zu den unabsonderlichen, gottgegebenen Rechten eines jeden Amerikaners gehöre, nach seinem Glück zu streben. "The Pursuit of Happiness" gilt seitdem als Grundstein des vielbeschriebenen amerikanischen Traums, nachdem jeder "seines Glückes Schmied sei" und auch ein Tellerwäscher zum Millionär werden könne.
Von Anfang an verstanden sich die USA als einen Ort des Neubeginns, als das Land, an dem jeder durch die Arbeit der eigenen Hände etwas aus sich machen konnte. Aus dieser Grundannahme folgte unter anderem auch die bis heute weit verbreitete Überzeugung, nach der man selbst und nicht der Staat für sein Wohlergehen verantwortlich ist. Wie tief verwurzelt dieser Gedanke in der US-amerikanischen politischen Kultur ist, zeigte sich zuletzt bei den Protesten gegen die von der Obama-Regierung letztendlich durchgesetzte Einführung einer Krankenversicherung.
Können also solche alten und fundamentalen Gedanken nach wie vor für das gegenwärtige politische (Alltags-)Leben bedeutsam sein? Kann individuelles Glück überhaupt Grundlage einer demokratischen Politik sein, die den Anspruch erhebt, die Interessen aller Bürger/innen im Blick zu haben? Und welche Rolle spielt der Gedanke des Glücks in der deutschen Politik?
Diese und weitere Fragen stellen die Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen und die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam zur Diskussion und laden Sie dazu herzlich ein.

Das Diskussionsforum findet im Rahmen der Erfurter Kulturwochen des "Bündnis Stadt gestalten" (bsg) statt, die in diesem Jahr unter dem Motto "Glück und Glücksversprechen" (Reihe: Glück in Bildung und Philosophie) stehen.

Adresse:

Radio F.R.E.I.
Gotthardtstraße 21
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Severin Schmidt (erfmail@fes.de)

Gebühr:

keine

Frankfurt/Trier/Luxemburg/Brüssel · Montag, 11.10. 09:00 Uhr bis 15.10. 14:00 Uhr

Studienreise für den Nachwuchs aus Verbänden, Gewerkschaften und Parteien in Thüringen

Wohin geht es mit Europa?
Die Europäische Integration im Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise

Bewerbung: Diese Studienreise ist auf 15 Teilnehmende beschränkt. Wir bitten bei Interesse ein Bewerbung mit folgenden Unterlagen an das FES Landesbüro Thüringen zu senden:

- Einen tabellarischen Lebenslauf (inkl. Fremdsprachenkenntnisse).
- Motivationsschreiben (maximal 500 Wörter).
- Evtl. Nachweis für die Ermäßigung (Z.B. Kopie des Studierendenausweises).  

Bitte beachten Sie, dass einige Gespräche in englischer Sprache stattfinden und nicht übersetzt werden. Grundlegende Sprachkenntnisse sind deshalb notwendig.

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung von Veranstaltungen wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an den/die für die Organisation verantwortliche/n Mitarbeiter/in.

Adresse:

Frankfurt, Trier, Luxemburg, Brüssel

Ansprechpartner:

Severin Schmidt (Erfmail@fes.de)

Gebühr:

200.00 Euro