Forum Energie
Veranstaltungen aus dieser Reihe
Forum Energie: "Wir sind das Kraftwerk!" Genossenschaften als Mittel der Energiewende von unten
Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit
Forum Energie
Die vielbeschworene Energiewende ist in Deutschland nunmehr beschlossene Sache. Bis zum Jahr 2022 werden alle deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen, gleichzeitig soll der Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigt werden. Das ehrgeizige Ziel, Deutschland mehr denn je mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien zu versorgen, setzt die Frage auf der Tagesordnung, wer mit welchen Instrumenten welchen Beitrag zu dieser Energiewende leisten kann. Erste Kommentatoren befürchten dabei, dass die großen Energieversorger trotz der Verluste durch das Ende der Atomkraft aufgrund ihrer Marktmacht auch den Energiemarkt der Zukunft dominieren könnten, gewissermaßen als "Energiewende von oben".
Aber es gibt auch Alternativen: Die dezentrale Energieerzeugung ist seit vielen Jahren als ökologisch sinnvoll und kosteneffizient bekannt. Auch wenn nicht der gesamte deutsche Energiebedarf dezentral gedeckt werden kann, bieten sich hierfür interessante lokale Märkte für Akteure vor Ort. Viele Kommunen entdecken dabei die Organisationsform der Genossenschaft wieder und gründen gemeinsam mit Bürgern und/ oder Investoren Energiegenossenschaften. Diese betreiben dann eigene regionale Windkraft-, Biogas- oder Photovoltaikanlagen. Und diese "Energiewende von unten" ist dabei auch noch ökonomisch erfolgreich.
Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Forum Energie" lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Information über das Prinzip der Energiegenossenschaften und zur Diskussion über ihre Potenziale in der Praxis eines veränderten Energiemarktes ein. Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen!
Adresse:
Volkshaus Sömmerda
Bühne unter"m Dach
Weißenseer Straße 33/35
99610 Sömmerda
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen (erfmail@fes.de)
Gebühr:
keine
Anmeldung

