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Veranstaltungsprogramm

Quartalsprogramm der FES als PDF

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Herzlich Willkommen!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige politische Stiftung, die den Werten der Sozialen Demokratie verpflichtet ist. Zu ihren Zielen zählen die Demokratieförderung im In- und Ausland, die Unterstützung von Gewerkschaften und demokratischer Zivilgesellschaft sowie die Förderung begabter junger Menschen durch Stipendien.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung bei unseren Veranstaltungen. Denn „Demokratie braucht Demokraten“, wie es unser Namensgeber Friedrich Ebert schon 1924 ebenso knapp wie treffend zusammenfasste.

Ihr Team des Landesbüros Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung

P.S. Einen Link zur Facebook-Seite des Landesbüros finden Sie hier!

Unsere nächsten Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Greiz · Dienstag, 30.05. um 19:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Wie lebten Frauen in der DDR? Im Rückblick erscheinen sie oft wie "siebenarmige Göttinnen", die es offenbar spielend schafften Berufstätigkeit, Mutterschaft und Emanzipation unter einen Hut zu bringen und bei alldem fröhlich durchs Leben zu gehen.

Ihnen standen viele Wege offen, da, so die offizielle Lesart, der Staat vorbildlich für "seine Frauen" sorgte. Frauen in der DDR waren aber zugleich zwischen all ihren Rollen zerrissen - wie die Heldinnen aus den Erzählungen von Brigitte Reimann oder Maxie Wander, die sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen auflehnten, und oftmals scheiterten.

Anna Kaminsky wagt in ihrem 2016 veröffentlichten Buch einen Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso ein-schließt wie das berufliche und das private. Fotografien von Barbara Köppe, Uwe Gerig, Klaus Mehner und Harald Schmitt sowie biografische Porträts werfen Schlaglichter auf die Vielfalt weiblicher Lebensentwürfe.

Frau Kaminsky ist in Gera geboren, in Halle und Dessau aufgewachsen und studierte angewandte Sprachwissenschaften in Leipzig. Seit 1998 ist sie Mitarbeiterin und seit 2002 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Seitdem beschäftigt sie sich mit den Themenfeldern Erinnerungspolitik, sowie Alltags- und Konsumkultur in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.

Vor diesem Hintergrund und mit gründlicher Recherchearbeit in Archiven, Statistiken, Filmen und Gesprächen, ist es ihr gelungen, das Bild der Frauen in der DDR zwischen Anspruch und Wirklichkeit nachzuzeichnen.

Adresse:

Buchhandlung Bücherwurm
Am Markt 2
07973 Greiz

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 03.06. von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Starke Demokratie – engagierte Demokrat_innen

Aktuell verdeutlichen die Präsidentschaftswahlen in Frankreich mit einem Stimmergebnis von 21,7 % für die rechtsnationale Marine Le Pen die zunehmende Beliebtheit nationaler und rechtspopulistischer Ansichten innerhalb Europäischen Union. Auch in Deutschland bestimmen rechtspopulistische Stimmen zunehmend den öffentlichen Diskurs. Rechtspopulist_innen gelingt es scheinbar über aktuelle und kontrovers diskutierte Themen die etablierten Parteien in Diskussionen und Meinungsäußerungen vor sich her zu treiben, ohne den Anschluss an den gesellschaftlichen Mainstream zu verlieren. Diese Entwicklung stellt Vereine, Parteien und NGOs vor kommunikative Herausforderungen und lässt auch alltägliche, zwischenmenschliche Situationen nicht unberührt.
Ob in der Vereinsarbeit, am Arbeitsplatz, beim Familienfest oder auf der Straße, viele politisch aktive Menschen sehen sich mit rechtspopulistischen Ansichten konfrontiert. Doch wie soll man auf die rechten Positionen seines Gegenübers reagieren? Im Gespräch mit Parolenschwingern hilft Vernunft oft nicht weiter. Doch es gibt Kniffe, ein wenig das Nachdenken anzuregen.
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer_innen mit zielgerichteten Argumenten rechten Parolen entgegen zu treten. Wir möchten rechte Argumentationsstrukturen offenlegen und verstehen, um anschließend wirkungsvolle Gegenargumente formulieren zu können. Gemeinsam wollen wir die Kernaussagen der eigenen Organisation herausarbeiten, um diese in der der Praxis argumentativ einbringen zu können. In mehreren Praxiseinheiten werden denkbare Situationen auf der Straße oder im direkten Gespräch geübt. Die Teilnehmer_innen werden mit typischen Inhalten von Rechtspopulist_innen konfrontiert und ermutigt mit eigenen Konzepten selbstbewusst die persönliche Haltung zu zeigen.

Seminarleiter und Trainer: Robert Pietsch und Paul Bahlmann spezialisierten sich mit ihrer Agentur RPB Beratung auf die Kommunikations- und Politikberatung verschiedenster Organisationen. Frei nach dem Motto "Guter Streit bringt die Gesellschaft voran" vermitteln Robert Pietsch und Paul Bahlmann Fertigkeiten, die dazu befähigen, sich souverän und ohne Angst in Debatten einzubringen.

Hinweis: Dieser Workshop sowie der Workshop "Politische Kommunikation - Social Media" am 24.06.17 sind als sich ergänzende Workshops konzipiert. Die Teilnemer_innen können somit am Ende eine ganzheitliche Idee mitnehmen, um im Internet, auf der Straße, bei
Podiumsdiskussionen und bei Reden einheitlich zu kommunizieren.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Bodenstein · Mittwoch, 07.06. von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Der Blick auf Armut in Deutschland zeigt seit vielen Jahren ein alarmierendes Bild. Studien belegen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft, das steigende Armutsrisiko und -potenzial sowie die geringe soziale Mobilität - vor allem im Osten des Landes. In den politischen und medialen Debatten ist dieser Blick oft getrübt. Altersarmut und Kinderarmut werden gegeneinander ausgespielt und verharmlost.
Noch immer werden die gesellschaftlichen Ursachen von Armut zu wenig in den Blick genommen. Das Bild, ein armer Mensch habe individuell versagt, lebt in den Köpfen fort und beeinflusst nicht zuletzt politische Entscheidungen - Politische Entscheidungen, die das Ausmaß von Armut in Deutschland bestimmen.
Im April dieses Jahres ist der fünfte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung mit Rekordverspätung von anderthalb Jahren erschienen. Wie bereits im Jahr 2012 muss sich das Regierungskabinett massiven Vorwürfen der Kürzung und Verharmlosung stellen. Kritiker fordern eine stärkere und vor allem ehrlichere Auseinandersetzung mit der aktuellen Armutsproblematik in Deutschland.
Themenfelder wie der wachsende Lohnarbeitssektor, der Trend zur Erosion der Mittelschicht, die Polarisierung der Einkommens- und Vermögensverteilung, aber auch Überlegungen zum Verhältnis von Armut, Reichtum und politischen Einflussmöglichkeiten, werden entweder vernachlässigt oder verharmlost. Eine konstruktive Debatte zum Thema Armut in Deutschland ist unter diesen Umständen längst noch nicht erreicht.

Vortrag von und Diskussion mit:
Dr. Valerie Moser, Volkssolidarität Bundesverband e.V., Leiterin der Abteilung Grundsatzfragen Sozialpolitik/Alterssicherung
Steffen-Claudio Lemme, MdB, Mitglied des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages

Diskutieren Sie mit uns mit!

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Gera · Donnerstag, 08.06. von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Wir leben in einer Gesellschaft, deren Strukturen noch immer auf das klassische Familienmodell ausgelegt sind: Der Vater arbeitet voll, die Mutter arbeitet Teilzeit und kümmert sich hauptsächlich um die Kinder und Haushaltsarbeiten, und wird ein Familienmitglied krank, fängt man das innerhalb der Familie auf. An diesem Modell angepasst sind auch das deutsche Steuer- und Rentensystem und die Betreuungszeiten der Kitas und Schulen.
Doch wie vereinbaren Alleinerziehende Erwerbsarbeit und Care-Arbeit? Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend besteht aktuell beinahe jede fünfte Familie aus einem alleinerziehenden Elternteil. Im Jahr 2015 waren es rund 409.000 alleinerziehende Väter und rund 2.331.000 alleinerziehende Mütter.
Steuerliche Benachteiligung, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, drohende Altersarmut oder schlicht Erschöpfung beim Kampf um den Spagat Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, sind sichtbare Nachteile dieser Familienform.
Christine Finke ist alleinerziehende Mutter von drei Kindern und weiß genau, wovon sie spricht. Sie zeigt in Ihrem Buch Schwachstellen und Ungerechtigkeiten auf und sagt, was sich dringend ändern muss, damit ein Teil unserer Gesellschaft nicht länger alleine dasteht.
Welchen besonderen Herausforderungen stehen Alleinerziehende gegenüber? Und welche Schritte muss die Politik unternehmen? Wie können wir gegen die gesellschaftliche Ausgrenzung Alleinerziehender ankämpfen? Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen!

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Samstag, 10.06. 10:00 Uhr bis 11.06. 16:00 Uhr · Seminar

Kompetenztraining für das eigene Engagement

Fragen Sie sich nach Abschluss wichtiger, anstrengender Gespräche häufiger, warum es Ihnen nicht gelungen ist, mit Ihrer Meinung Gehör zu finden? Es liegt nicht immer an der Interessen- und Machtlage und auch nicht an der Uneinsichtigkeit der "anderen". Methoden und Strategien erfolgreicher Gesprächsführung sind trainierbar und lernbar. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung. Sie lernen Diskussionen, Debatten, Gespräche und Interviews gerade auch in schwierigen oder kritischen Situationen rhetorisch und effektiv zu gestalten.

Seminarleiter und Trainer: Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

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