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Veranstaltungsprogramm

Quartalsprogramm der FES als PDF

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Herzlich Willkommen!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige politische Stiftung, die den Werten der Sozialen Demokratie verpflichtet ist. Zu ihren Zielen zählen die Demokratieförderung im In- und Ausland, die Unterstützung von Gewerkschaften und demokratischer Zivilgesellschaft sowie die Förderung begabter junger Menschen durch Stipendien.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung bei unseren Veranstaltungen. Denn „Demokratie braucht Demokraten“, wie es unser Namensgeber Friedrich Ebert schon 1924 ebenso knapp wie treffend zusammenfasste.

Ihr Team des Landesbüros Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung

P.S. Einen Link zur Facebook-Seite des Landesbüros finden Sie hier!

Unsere nächsten Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Erfurt · Heute von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

In einer kleinen Bibliothek in Zentralanatolien, die vor 250 Jahren ein Sammler alter Handschriften erbaute, liegt - versteckt in einem falsch beschrifteten Schuber - ein uraltes Manuskript des Endes von "Tausendundeine Nacht". Diese sensationelle Entdeckung macht Claudia Ott mit ihrer Übersetzung erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Über das Ende der Rahmenerzählung von der klugen Schahrasad, die durch ihre Geschichten König Schahriyar davon abhält, sie zu töten, war bisher so gut wie nichts bekannt. Die vollständigen arabischen Manuskripte, die erst im 19. Jahrhundert unter europäischem Einfluss entstanden sind, blenden die Rahmenerzählung fast völlig aus. Erstmals werden nun die letzten 125 Nächte des Zyklus sowie der ausführliche Schluss in einer arabischen Fassung zugänglich, die viele Jahrhunderte älter ist. Claudia Ott versteht es meisterhaft, die Unmittelbarkeit und Frische des arabischen Originals zu vermitteln. Frei von allen europäischen Übermalungen und Ausschmückungen entführt sie den Leser in eine zauberhafte Welt der Paläste und Basare, der weisen Wesire und verschlagenen Händler, eine Welt voller erotischer Abenteuer und böser Streiche. "Ach, Schwester", seufzte Dunyasad, "wie köstlich ist deine Geschichte und wie schön und süß und angenehm!"

Besetzung:
Claudia Ott - ney/Rohrflöte, Lesung und Gespräch
Yusuf Çolak - baglama/anatolische Langhalslaute
Hadi Alizadeh - daff bzw. tonbak/persische Perkussion

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016.

Adresse:

Rathaus Erfurt
Festsaal
Fischmarkt 1
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Morgen von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr · Lesung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Willy Brandt und Helmut Schmidt gehören zu den beliebtesten Politikern der Deutschen. Beides führende Sozialdemokraten und doch hätten sie gegensätzlicher kaum sein können. Einerseits politische Weggefährten, andererseits bei zukunftsweisenden Entscheidungen Rivalen und Gegner.

Die jüngst erschienene Edition mit dem Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 - 1992 umfasst 717 Briefe, die damit erstmals vollständig vorgelegt worden sind.

Das Buch bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis von zwei herausragenden Sozialdemokraten und Staatsmännern. So unterschiedlich ihre Sozialisation, ihr Politikverständnis und ihr Führungsstil auch waren - beide verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft, deren Höhen und Tiefen sich in dem Briefwechsel facettenreich widerspiegeln.

Ihre politischen Differenzen und Kontroversen über die eigene Partei und deren Regierungspolitik, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser aufschlussreichen Korrespondenz aus.

*****
Diese Lesung findet im Rahmen der Erfurter Herbstlese 2016 statt und wird in Kooperation von Friedrich-Ebert-Stiftung und Erfurter Herbstlese e.V. ausgerichtet. Die Karten zum Preis von 7,90 EUR / ermäßigt 5,90 EUR können Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet oder an der Abendkasse erwerben.

Weitere Informationen zur Erfurter Herbstlese 2016 finden Sie unter: www.herbstlese.de

Adresse:

Aula des Ratsgymnasiums
Meister-Eckehart-Straße 6
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 27.09. 18:00 Uhr bis 01.10. 20:00 Uhr · Ausstellungseröffnung

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Die Ausstellung "Schau mich an" wurde vom Freundeskreis Givat Haviva Deutschland konzipiert und finanziert. Ziel dieser Ausstellung ist es, das schwierige Verhältnis zwischen Juden und Arabern in Israel darzustellen und zu zeigen, wie die Bildungsinstitution Givat Haviva in Israel es schafft, Jahr für Jahr tausende von arabischen und jüdischen Israelis durch die Programme des Zentrums für Frieden und Versöhnung zusammenzubringen zu gemeinsamen Aktivitäten und Diskussionen, die sich vor allem mit den unterschiedlichen Narrativen der beiden israelischen Bevölkerungsgruppen beschäftigen.
Diese Konstellation ist darum so bemerkenswert, weil die Araber zwar 20% der israelischen Bevölkerung ausmachen, aber völlig getrennt von der jüdischen Mehrheitsgesellschaft leben. Viele der Kursteilnehmerinnen und - teilnehmer sprechen in Givat Haviva zum ersten Mal überhaupt mit einem Vertreter/ einer Vertreterin der anderen Bevölkerungsgruppe.
Im ersten Teil der Ausstellung werden die gegenseitigen Vorurteile, der Hass aufeinander, aber auch die Angst voreinander thematisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung lernen so die völlig unterschiedlichen Sichtweisen kennen, die beide Bevölkerungsgruppen auf die gleiche, nämlich die israelische, Gesellschaft haben. Die Ausstellung verdeutlicht, wie die Erfahrung des Dialogs dazu führt, dass sich das Zerrbild, das man voneinander hatte, verändert und dass bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch die Seminare in Givat Haviva ein Lernprozess angestoßen wurde, der oftmals bestim-mend für ihr weiteres Leben ist.

Diese Versöhnungsarbeit ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens in Israel.

Schirmherrschaft: Ministerpräsident Bodo Ramelow

Eine Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2016.

Adresse:

Stadtwerke Erfurt
Atrium
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Gera · Freitag, 30.09. von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die verarbeitende Industrie in Deutschland galt in der öffentlichen Wahrnehmung gegenüber der Finanz- und Dienstleistungsbranche lange als Auslaufmodell. Gerade die neuen Bundesländer sahen sich mit massiver Deindustrialisierung, Massenarbeitslosigkeit und Bedeutungsverlusten der Gewerkschaften konfrontiert, statt sich an "blühenden Landschaften" zu erfreuen. In der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/09 erwies sich dieser totgesagte Industriezweig allerdings als erstaunlich robust. Die Industrie bildet mit ihrer international gesehen hohen Wertschöpfungsquote nach wie vor den eigentlichen "Kern der deutschen Wirtschaft".

Erheblich dazu beigetragen hat die lösungsorientierte Konfliktpartnerschaft von Arbeitgebern und Gewerkschaften in diesem Sektor. Arbeitsplätze wurden gesichert und eine nachhaltige Industriepolitik angesteuert. Haben wir es also mit einer reinen Erfolgsgeschichte zu tun?

Leider nicht. Angesichts der Trends demographischer Wandel und Digitalisierung muss sich die deutsche Industriepolitik strukturell wandeln. Eine zukünftige Industriepolitik muss nachhaltig sein - es geht dabei um den ökologischen Umbau der Industrie, um ein qualitatives Wirtschaftswachstum und reduzierten Ressourceneinsatz. Gute Arbeit, Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ökologische Nachhaltigkeit werden zukünftig die Agenda dominieren. Verhindern die fehlenden betrieblichen Mitbestimmungsstrukturen die notwendige Innovationskraft in diesem Bereich?

Was bedeutet nachhaltige Modelle des Wirtschaftens für den Industriestandort Gera? Welche industriepolitischen Schwerpunkte werden zukünftig für Thüringen gesetzt?

Adresse:

Museum für Naturkunde, Barocksaal
Nicolaiberg 3
07545 Gera

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Jena · Dienstag, 04.10. von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

eHealth dient als Sammelbegriff für das Aufeinandertreffen von Internet und Medizin. Der Begriff ist Ausdruck der Digitalisierung in der Medizin und bezeichnet die elektronische Abwicklung von Kommunikation, Information und Datenerfassung zur medizinischen Versorgung, Dokumentation und anderer Aufgaben im Gesundheitswesen. Diese technischen Möglichkeiten faszinieren und bringen gewisse Chancen mit sich - eHealth gilt als Antwort auf den demographischen Wandel, auf den Mangel von Fachärzt_innen und auf das Ungleichgewicht der Gesundheitsversorgung zwischen Stadt und Land.

Aber die technischen Möglichkeiten bergen auch Herausforderungen. Wie können private Daten gesichert werden? Wollen wir eine Behandlung via Skype? Welche Auswirkungen hat eHealth in der Forschung? Wie steht es um die Selbstbestimmung der Patient_innen?

Seit dem 1. Januar 2016 ist das "Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen" in Kraft. Bis Mitte 2018 sollen Maßnahmen, wie die elektronische Gesundheitskarte mit medizinischen Notfalldaten, die elektronische Akte für Patient_innen und Online-Videosprechstunden flächendeckend umgesetzt werden.

Welche Chancen ergeben sich für Thüringen aus dem angestoßenen Wandel des Gesundheitswesens? Vermindert eHealth zeitraubende Bürokratie und unnötige Mehrfachbehandlungen? Oder entstehen "Gläserne Patient_innen"? Gemeinsam mit Expert_innen aus dem Gesundheitssektor möchten wir mit Ihnen in die Diskussion kommen.

Adresse:

Villa am Paradies
Knebelstaße 3
07743 Jena

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

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