Veranstaltungskalender

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Veranstaltungsprogramm

Quartalsprogramm der FES als PDF

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Herzlich Willkommen!

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine gemeinnützige und unabhängige politische Stiftung, die den Werten der Sozialen Demokratie verpflichtet ist. Zu ihren Zielen zählen die Demokratieförderung im In- und Ausland, die Unterstützung von Gewerkschaften und demokratischer Zivilgesellschaft sowie die Förderung begabter junger Menschen durch Stipendien.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung bei unseren Veranstaltungen. Denn „Demokratie braucht Demokraten“, wie es unser Namensgeber Friedrich Ebert schon 1924 ebenso knapp wie treffend zusammenfasste.

Ihr Team des Landesbüros Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung

P.S. Einen Link zur Facebook-Seite des Landesbüros finden Sie hier!

Unsere nächsten Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Erfurt · Heute von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

"Jugendwohlfahrt ist nicht wesentlich Nothilfe, sondern eine notwendige gesellschaftliche Mehrleistung. Dass es öffentliche Straßenbeleuchtung gibt, kann man nicht darauf zurückführen, dass die privaten Lampenbesitzer versagt hätten!" (Gertrud Bäumer 1930)

Die geplante SGB VIII-Reform stellt das größte Reformvorhaben der Kinder- und Jugendhilfe seit der Einführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes 1990 dar. Damals galt die Neugestaltung der Kinder- und Jugendhilfe als Paradigmenwechsel zu familien- und lebensweltorientierter Hilfe und Unterstützung. Im aktuellen Reformvorhaben stehen die sogenannte "inklusive Lösung" und eine stärkere Kind-Orientierung in den Hilfen zur Erziehung und im Kinderschutz im Mittelpunkt der Diskussionen. Doch auch für andere Handlungsfelder, etwa die Kindertagesbetreuung oder die Schulsozialarbeit ist die Reform relevant. Kritiker_innen des Reform-vorhabens befürchten u.a., dass die sozialpädagogische Ausrichtung der Hilfen am Familiensystem zur Disposition steht, die Mitsprache freier Träger beschränkt wird und die Neugestaltung vorrangig auf Einsparungen abzielt. Die Diskussionen zeigen, dass die Herausforderungen und Potentiale einer Reform des Kinder- und Jugendhilferechts anspruchsvoll und komplex sind.

Die Veranstaltung in Kooperation mit dem "Thüringer Bündnis für gute Arbeit in der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik" zielt darauf, über die mit dem Reformvorhaben verbundenen Ziele, Ansprüche und Einwände zu informieren. Als Fachforum soll mit ihr nicht nur auf den bisherigen Prozess reagiert, sondern den Reformbedarfen, die aus Sicht der Praxis und Wissenschaft bestehen, eine Stimme gegeben werden.

Adresse:

Radio F.R.E.I.
Gotthardtstraße 21
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Eisenach · Freitag, 10.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

"Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter." Diese Worte von August Bebel sind weit mehr als 100 Jahre alt und trotzdem höchst aktuell. Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Fragen der sozialen Gerechtigkeit und der Entwicklung der Demokratie bestimmen die Debatten und erfordern Antworten.
Im Herbst 1989 kämpften viele starke Frauen gemeinsam mit Männern für die Freiheit. Sie wollten Demokratie, Frieden und die freie Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Die soziale Gleichstellung war damals für viele kein Thema. Bald folgten Ernüchterung und Resignation: Viele Frauen mussten erkennen, dass Freiheit nicht gleichbedeutend mit sozialer Unabhängigkeit ist. Das Recht auf Arbeit und Bildung gehört im 21. Jahrhundert. noch immer zu den Zielen, für die die ersten Frauenrechtlerinnen schon im 19. Jahrhundert. eintraten. Der Frauentag 2017 bildet den Anlass, die gegenwärtige Situation von Frauen zu betrachten und darüber nachzudenken, wie die Gleichstellung der Geschlechter tatsächlich verwirklicht werden kann.

Sie sind herzlich zur Veranstaltung und gemeinsamen Diskussion eingeladen!

Adresse:

Gedenkstätte "Goldener Löwe"
Marienstraße 57
99817 Eisenach

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 13.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Vortrag und Diskussion

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Mit dem Forum Soziale Gerechtigkeit leistet das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung mit regelmäßigen Fachdebatten einen Beitrag zur sozialdemokratischen Wertediskussion in Thüringen. Was mit dem Begriff Soziale Gerechtigkeit gemeint ist, erscheint auf den ersten Blick klar:
Die immer stärkere Ungleichverteilung von Einkommen und vor allem Vermögen; Löhne, die nicht zum Leben reichen; Renten auf Hartz-IV-Niveau nach einem Leben voller Arbeit; mangelnde Bildungschancen für Kinder aus ärmeren Familien … Aber wenn das so klar ist, warum gibt es dann bei der Umsetzung sozial gerechter Politik, immer wieder philosophische und ideologische Grundsatzdebatten?

Impulse von und Diskussion mit:
Dr. Hans-Joachim Sellnick, Richter am Sozialgericht Nordhausen
Dr. Peter Bartelheimer, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen e.V. (SOFI)
Andreas Kemper, Publizist und Soziologe
Katja Weitzel, Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen
Kirsten Joachim Breuer, Zweiter Bevollmächtigter IG Metall Erfurt und Nordhausen

Moderation: Blanka Weber, Freie Journalistin

Adresse:

Haus Dacheröden
Anger 37
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Dienstag, 14.03. von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Kultur, Medien und Zeitgeschichte

Am 15. Juli 2016 versuchten Teile des Militärs erfolglos die türkische Regierung zu stürzen. Fast 90.000 Verdächtige wurden bis heute wegen mutmaßlicher Beteiligung an den Putschplänen oder angeblicher Unterstützung der Bewegung um den Prediger Fethullah Gülen verhaftet. Als Reaktion auf den Putschversuch rief Präsident Recep Tayyip Erdogan den Ausnahmezustand aus. Dieser wurde seitdem mehrmals verlängert und ermöglicht es dem Präsidenten weitgehen per Dekret durch zu regieren. Mittels Ausnahmezustandsverordnungen wurden zahlreiche Medien, darunter auch die Tageszeitung Özgür Gündem und die Nachrichtenagentur DIHA geschlossen und zahlreiche Journalist_innen inhaftiert. Menschenrechtler bemängeln, nicht nur Journalist_innen, sondern sämtliche Kritiker der Regierung würden unter Druck gesetzt. Die Immunität der Abgeordneten der Kurdenpartei HDP im türkischen Parlament wurde aufgehoben und der Kurdenkonflikt in der Türkei eskalierte von neuem.

Die Motive für Erdogans Handeln waren und sind dabei vor allem innenpolitischer Natur. Sein Ziel ist die Errichtung eines autoritären Präsidialsystems. Die dazu notwendige Verfassungsänderung sollen die türkischen Bürger_innen am 16. April in einem Referendum befürworten.

Auch der außenpolitische Kurs der Türkei beunruhigt. Die Beziehungen zur EU sind angespannter denn je - die Beitrittsverhandlungen sind eingefroren. Der Flüchtlingspakt besteht noch, droht aber immer wieder von Seitens der Türkei zu platzen. Um die Sezession der eigenen Kurden vorzubeugen, sieht sich Erdogan gezwungen auch im südlichen Nachbarstaat eine syrische Kurdenregion zu verhindern. Wohin steuert die Türkei im Jahr 2017 - innenpolitisch wie außenpolitisch? Quo vadis, Türkei?

Begrüßung
Eva Nagler, FES

Vorträge von
Nalan Sipar, Journalistin Deutsche Welle
Sezer Idil Gögüs, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

und Diskussion mit
Carsten Schneider, MdB, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Sie sind herzlich zur Veranstaltung und gemeinsamen Diskussion eingeladen.

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Freitag, 24.03. 16:00 Uhr bis 25.03. 22:00 Uhr · Konferenz

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

For the past quarter of century, the European project has been trying to create a European Identity. This statement presents many questions. What is European Identity? Has the European Union been successful in producing an identity of its own? Is a European Identity even needed or desired? Could a European Identity peacefully coexist with a national Identity and vice versa?

This conference’s purpose is to spur on and continue the discussion of these complicated and perhaps unanswerable
questions.The conference is a platform where academics, practitioners and students can come together to discuss
these issues. We believe this inclusionary approach will bridge the gap between theory and practice, and help continue this much needed discussion.

This is a cooperation with the Young European Federalists Erfurt.

Registration fee: 10 Euro
Bank account details Kontoinhaber: JEF Thüringen e. V.
IBAN: DE59 8305 3030 0018 0071 12
BIC: HELADEF1JEN
Kreditinstitut: Sparkasse Jena-Saale-Holzland

Adresse:

JEF Erfurt
conference2017@jef-thueringen.eu

Link to registration: https://goo.gl/forms/N3Ca3nBxSzw5f7g43

Deadline for Registration: 28 February 2017 23:59 CET

Ansprechpartner:

Eva Nagler ()

Veranstaltungsthemen