Herzlich Willkommen!
Wir freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen und stehen für Fragen oder Hinweise jederzeit sehr gerne zur Verfügung.
Unsere nächsten Veranstaltungen
!! Raumänderung wg. hoher Teilnehmendenzahl!! Die unendliche Geschichte? Innenansichten aus dem Konflikt im Heiligen Land.
Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung
Freiheit - Sicherheit - Frieden - Krisen
Sommerreihe "Internationale Politik"
Das Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung widmet in diesem Sommer vier Veranstaltungen der internationalen Politik. Wir nehmen dabei im Besonderen Regionen und Staaten in den Blick, die sich in Krisen befinen oder befanden.
Der Konflikt - besser: die Konflikte - im Nahen Osten beschäftigen regelmäßig internationale Politik und die Medien.
Zuletzt etwa hat der Einsatz der israelischen Marine gegen einen Schiffskonvoi mit Lieferungen für den Gaza-Streifen für Aufsehen gesorgt.
Doch diese Ereignisse sind nur Schlaglichter, die vor dem Hintergrund eines jahrzehntelangen Konfliktes gesehen werden müssen, der die gesamte Nahostregion betrifft.
Eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Region ist notwendig, denn vermeintlich einfache Lösungen und Denkmuster haben sich in den letzten Jahrzehnten als nutzlos erwiesen.
Mit dieser Veranstaltung versuchen wir eine Annäherung an die Umstände und Hintergründe der Auseinandersetzungen und versuchen mögliche Perspektiven für die Zukunft zu diskutieren.
Wir laden Sie ein, mit uns zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen!
Adresse:
Neuer Veranstaltungsort:
ComCenter der
Landesentwicklungsgesellschaft
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
Ansprechpartner:
Severin Schmidt (Erfmail@fes.de)
Gebühr:
keine
Anmeldung
Neue Wölfe im Schafpelz - Was steckt hinter der rechtspopulistischen "Pro"-Bewegung?.
Starke Demokratie – engagierte Demokrat/innen
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit einigen Jahren bereits gibt es eine neuen Bewegung im rechtsextremen Spektrum. Beginnend mit der "Bürgerbewegung Pro-Köln", die sich vor allem als Gegnerin eines Moscheebaus in Köln profilierte, entstanden in mehreren Städten ähnlicher Wählerbündnisse, die vor allem mit Islamkritik, Antiziganismus und starkem Nationalbewusstsein in die Öffentlichkeit treten. Mittlerweile gibt es auch einen bundesweiten Zusammenschluss "Pro-Deutschland".
Diese Pro-Bewegung gibt sich gemäßigter als beispielsweise die NPD und tritt nicht offen verfassungsfeindlich auf. Dennoch offenbaren insbesondere islamfeindliche und geschichtsrevisionistische Positionen, dass Bestandteile rechtsextremen Denkens vorhanden sind. Zudem unterhält die Pro-Bewegung enge Kontakte zu teilweise militanten Rechtsextremisten anderer europäischer Länder und das Führungspersonal hat vielfach selbst langjährige Erfahrungen in der NPD oder anderen rechtsextremen Organisationen. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz stuft die Pro-Bewegung daher als rechtsextrem ein und auch das ARD-Magazin Monitor kommt in einer Reprotage zu dem Schluss: "Eine Bürgerbewegung mittendrin im braunen Sumpf."
Mit dem offenen Bekenntnis des Arnstädter Bürgermeisters zur Pro-Bewegung ist es dieser erstmals gelungen, in Ostdeutschland Aufmerksamkeit zu erregen. Dies ist Grund genug, sich einmal mit den Hintergründen und Zielen dieser neuen rechten Bewegung auseinander zu setzen. Denn die Gefahr besteht, dass sich eine nach außen gemäßigt wirkende Variante des Rechtsextremismus in Deutschland und Thüringen zu etablieren versucht.
Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen!
Adresse:
Theatercafé
Schloßplatz
99310 Arnstadt
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen (erfmail@fes.de)
Gebühr:
keine
Anmeldung
Gleichstellung in Thüringer Betrieben - Anregungen für das neue Gleichstellungs- und das Vergabegesetz.
Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat
Der demografische Wandel ist längst Realität in Deutschland und Thüringen. Verstärkt wird er speziell in vielen Regionen Ostdeutschlands durch die Abwanderung junger Menschen. Dabei sind es gerade junge, hochqualifizierte Frauen, die oftmals ihre berufliche Zukunft nicht in Thüringen sehen - mit gravierenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Ein wichtiger Faktor für die Berufs- und damit Ortswahl ist dabei nicht allein das Lohnniveau, sondern auch Faktoren wie Gleichstellung oder Familienfreundlichkeit spielen eine große Rolle.
Die Politik kann durch die Regelung der Vergabe öffentlicher Aufträge steuernd eingreifen und vorbildliche Unternehmen unterstützen. Gerade die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen, Flexibilität in den Arbeitszeiten und Karrierechancen auch für Menschen mit abweichenden Erwerbsbiographien sind wichtig für mehr Gleichberechtigung im Arbeitsleben.
Im Thüringer Gleichstellungsgesetz von 1998 war beabsichtigt, die Vergabe an Gleichstellungskriterien zu binden. Die notwendige Verordnung zur Durchführung der entsprechenden Gesetzespassage wurde jedoch nie erlassen. Bei der gegenwärtig in Arbeit befindlichen Novellierung des Gleichstellungsgesetzes sollen die auf die Vergabe bezogenen Punkte herausfallen und im neuen Vergabegesetz geregelt werden, das ebenfalls in diesem Jahr erlassen werden soll.
Insofern ist zu diskutieren, ob gleichstellungsrelevanten Kriterien in das derzeit in Arbeit befindliche Thüringer Vergabegesetz gehören und welche Form dafür angemessen ist. Im Bundesland Berlin ist beispielsweise die öffentliche Auftragsvergabe an Berichte zur Frauenförderung in Unternehmen gekoppelt.
Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.
Adresse:
Café Nerly
Marktstraße 6
99084 Erfurt
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen (Erfmail@fes.de)
Gebühr:
keine
Anmeldung
Fachkräftemangel im Sozialwesen - Präsentation einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat
Mit aktuell gut 60.000 Beschäftigten in Erziehung, Betreuung, Selbsthilfe und Pflege stellt die Sozialwirtschaft eine tragende Säule des Thüringer Arbeitsmarktes dar. Die demografische Entwicklung im Freistaat sorgt beispielsweise im Bereich der Altenpflege schon jetzt für einen kontinuierlich steigenden Bedarf an Fachkräften. Vor allem in ländlichen Gebieten ist bereits ein Mangel an qualifiziertem Personal festzustellen.
Junge, gut ausgebildete Arbeitskräfte suchen jedoch weiterhin oftmals nach Anstellungen in den westdeutschen Ländern. Die Attraktivität einer Anstellung in der Thüringer Sozialwirtschaft ist daher eine wichtige Frage, bei dessen Beantwortung die körperliche Arbeitsbelastung, die Arbeitszeitgestaltung und das Vergütungsniveau wichtige Herausforderungen darstellen.
Welche Entwicklungen sind vor diesem Hintergrund zu erwarten? Welchen Beitrag kann Personalentwicklung leisten, um neues Personal für das Sozialwesen zu gewinnen und vorhandenes Personal zu halten? Welche Fachkräfte-Strategien haben sich in der Praxis der Einrichtungen bewährt? Sind neue Formen des Personalmanagements wie Leiharbeit oder Personalkooperationen zielführend? Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen.
*Eine Veranstaltung in Kooperation mit "Der Paritätische Thüringen".*
DIE STUDIE:
Mit der Studie "Die Fachkräfteentwicklung in der Thüringer Gesundheits- und Sozialwirtschaft" liegt erstmals eine wissenschaftliche Untersuchung zur Personalsituation des Sozialwesens im Freistaat vor. Im Auftrag der PARITÄTISCHEN Tarifgemeinschaft Thüringen e.V. wurden unter der Leitung von Prof. Dr. Behr (Friedrich-Schiller-Universität Jena) Leitungs-kräfte der Sozialwirtschaft ausführlich befragt. Die Ergebnisse liefern ein detailliertes und aktuelles Bild der Lage aus den verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit. Die Studie beleuchtet neben der Fachkräfte-Entwicklung und dem spürbar steigenden Fachkräftebedarf vor allem Strategien der Personalrekrutierung und Personalbindung. Die Studie wurde mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie des TMWAT und des TMSFG unterstützt.
Adresse:
ComCenter der
Landesentwicklungsgesellschaft
Mainzerhofstraße 10
99084 Erfurt
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen (erfmail@fes.de)
Gebühr:
keine
Anmeldung
Stadt- und Regionalentwicklung in Zeiten des demografischen Wandels.
Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat
Sehr geehrte Damen und Herren,
der demografische Wandel ist längst Realität - bundesweit ebenso wie in Thüringen. Die Bevölkerung altert, in Ostdeutschland sind viele Regionen von Abwanderung geprägt, insgesamt schrumpft die Bevölkerung. Dies muss aber nicht zwangsläufig eine negative Entwicklung sein, vielmehr stellt der demografische Wandel die Stadt- und Regionalentwicklung vor neue Herausforderungen, die besser oder schlechter bewältigt werden können.
An vielen Stellen in der Politik, der Wissenschaft und in Verbänden und Gewerkschaften werden Lösungsvorschläge zum Umgang mit dem demografischen Wandel entwickelt. Aber auch Thüringer Bürgerinnen und Bürger machen sich ihre Gedanken und haben unter anderem in einem Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung im Frühjahr 2010 Szenarien für Thüringen entwickelt und Handlungsempfehlungen für eine positive Gestaltung der Zukunft formuliert.
In einer Konferenz wollen der Thüringer Landesverband des Deutschen Mieterbundes und die Friedrich-Ebert-Stiftung nach Strategien in der Stadtentwicklungs- und Wohnungsbaupolitik fragen: Wie muss Baupolitik auf den demografischen Wandel reagieren? Welche Reformen brauchen wir für leistungsfähige, bezahlbare Kommunen und kommunale Strukturen? Welche bauliche und welche kulturelle Infrastruktur brauchen wir im Hinblick auf Mobilität, die Thüringer Bildungslandschaft und lebenswerte Städte und Gemeinden? Diese und weitere Fragen wollen wir diskutieren und politische Handlungsoptionen aufzeigen.
Sie sind herzlich eingeladen, sich an dieser Debatte zu beteiligen.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund.
Adresse:
Gedenkstätte Tivoli
Am Tivoli 3
99867 Gotha
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen (erfmail@fes.de)
Gebühr:
10.00 Euro
Anmeldung

