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Dienstag, 18.07. von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Der Vertrag von Versailles und die deutsch-französische Beziehung

Das Projekt Weimar und die Republik, im Februar 2006 eröffnet, tritt in seine nächste Phase. Es soll besonders in und um Weimar an die erste deutsche Demokratie erinnern, die nach dieser Stadt benannt ist - denn von Februar bis Juli 1919 hatte hier die Nationalversammlung getagt und die Verfassung für die Weimarer Republik geschrieben. Wir wollen daran erinnern, wie schwierig der Weg zur Demokratie in Deutschland war und wollen zur Entwicklung einer Tradition der Demokratie in Deutschland beitragen.

Am 18. Juli setzt die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre historisch-politische Vortragsreihe fort: Auch als Beitrag zum Deutsch/Französischen Jahr wollen wir uns mit dem Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen nach dem Ersten Weltkrieg beschäftigen. Nach der deutschen Niederlage hatten die Alliierten, Frankreich in vorderster Front, dem Reich einen Friedensvertrag diktiert, der nur mit großen Schmerzen und unter Angst vor dem Wiederausbrechen des Krieges akzeptiert wurde. Aber die nach der Revolution von 1918 gewählte Nationalversammlung ratifizierte, die neue Regierung akzeptierte die durch die kaiserlichen Vorgänger verursachte Hypothek. Das brachte Ihnen den Namen "Novemberverbrecher" ein, die Reaktionäre aber schworen Rache.

Versailles war von Beginn an eine schwere Belastung für die Weimarer Republik. Das Verhältnis zu Frankreich erreichte seinen Tiefpunkt mit dem Zweiten Weltkrieg. Wie wir dennoch bis heute Freunde und Verbündete geworden sind, will unser Historikergespräch erklären.

Veranstaltungsort:Weimar
Adresse:Weimarer Stadtarchiv
Kleine Teichgasse 6
Weimar
Ansprechpartner:Michael Schultheiß
Gebühr:keine Angabe
Veranstaltungsprogramm:PDF
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