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Vom 21.04. um 13:00 Uhr bis 22.04. um 13:00 Uhr

Frauen und Mädchen in der rechtsextremen Szene

Frauen und Mädchen wirken nicht nur in der NPD, sondern auf verschiedenen Ebenen des rechtsextremen Spektrums. Sie sind in den unterschiedlichen Strömungen der rechten Szene aktiv: vom rechtskonservativen Lager bis hin zur militanten Neonazi-Szene. Sie agieren ganz selbstverständlich auf der Straße, im Parlament, in Parteien und in subkulturellen Vorfeldorganisationen des rechten Milieus.

In Thüringen sind junge Frauen im so genannten "Mädelring" (MRT), der  "Aktiven Frauen Fraktion" (AFF) und dem "Jugend Mädel Bund" aktiv.

Eine ehemalige Aktivistin der AFF betreibt von Erfurt aus eine "nationale Elternseite". Sie organisiert regelmäßig Familienausflüge. Fast keine Veranstaltung der rechten Szene kommt heute ohne spezielles Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche aus. Solche Feste und die steigende Präsenz von Frauen verleihen der rassistischen Ideologie einen freundlichen Anstrich. Sie dienen der Rekrutierung neuer AnhängerInnen und sollen das angeschlagene Image der Rechtsextremen aufpolieren.

Der Mädelring Thüringen, ebenfalls Organisator von "Mutter und Kind - Treffen", gibt sich gar feministisch. Er stellt einen "Nationalen Feminismus" zur Debatte. Während  Kinderfeste und dergleichen von den Kameraden mitgetragen und gefördert werden, stieß diese Initiative auf erbitterten Widerstand. Hohn und Spott der Kameraden zeigten deutlich auf, dass chauvinistische und sexistische Positionen den Aktivitäten von Frauen innerhalb der rechtsextremen Szene enge Grenzen setzen.

"Habt mich nie gefragt, warum ich so fühl. Habt mich nie gefragt,  worum es hier geht. Habt mich nie gefragt, was ich so treibe",  klagt  Annett, NPD-Mitglied und Szenestar, in ihrem Lied "Verraten, verkauft, belogen, verloren" ihre Eltern an. Nie gefragt? Es stellt sich in der Tat die Frage, was an rechtsextremen Gedankengut für Frauen und Mädchen attraktiv ist.

Welche Hintergründe haben sie und welche Ziele verfolgen sie?

Was suchen und finden sie in extremen Gruppierungen?

Veranstaltungsort:Gera
Adresse:Gera (Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben)
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine Angabe
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Dienstag, 22.04. von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Völkerrecht und Menschenrechte in Zeiten des "Krieges gegen den Terrorismus"

Das Völkerrecht hat sich schon früher mit Militanz von Einzelnen oder Gruppen beschäftigt, die nicht zum traditionellen Militär gehören. Man nannte sie Guerrilleros, Partisanen oder ähnlich. Seit dem 12. September 2001 ist nun endgültig der Terrorist und Terrorismus dazugekommen. Das betrifft nicht nur das Völkerrecht, sondern auch das innerstaatliche Recht, sogar unser eigenes. Doch dient nicht gelegentlich die Berufung auf die "neuartige Bedrohung" als Begründung dafür, sich über rechtsstaatliche Grenzen hinwegzusetzen - national und international? Kein gemütliches Thema. Aber auch nicht unwichtig.

Der emeritierte Rechtswissenschaftler Uwe Wesel war Professor an der freien Universität Berlin. Er hat seine Wissenschaft immer sehr politisch aufgefasst und in vielen Veröffentlichungen versucht , sie der breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen. Zur Zeit arbeitet er an einer Weltgeschichte des Rechts.

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Kleine Synagoge
An der Stadtmünze 5
99084 Erfurt
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:keine
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Mittwoch, 23.04. von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Forum  - Seniorenpolitik als Zukunftsaufgabe für Land und Kommunen - Wie kann ehrenamtliches Engagement von SeniorInnen gefördert werden?

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen - vor allem der demographische Wandel - zwingen Kommunen und Bundesländer zum Umdenken. Seniorenpolitik umfasst heute nicht nur die klassischen Bereiche der Altersvorsorge, Gesundheit, Pflege oder Altenhilfe, sondern richtet sich auch an alle aktive und engagierte SeniorInnen, die selbstbestimmt leben und aktiv an der Gesellschaft teilhaben wollen.

Dies ist ein Gewinn für die Gemeinschaft und eröffnet neue Perspektiven.

Insbesondere die Kommunal- und Landespolitik kann Anreize setzen und Rahmenbedingungen schaffen, die das ehrenamtliche Engagement von Seniorinnen und Senioren fördern. Dabei handelt die Politik jedoch niemals allein, sondern in enger Abstimmung mit den Sozialverbänden und Initiativen.

Bei dieser Veranstaltung soll ein Dialog zwischen Politik, Verbänden und Initiativen ermöglicht werden. Dazu wurden Verbände zu einer Stellungnahme zu folgender Frage gebeten:      

Welche Rahmenbedingungen brauchen Verbände zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagement von Älteren; in ideeller, institutioneller, finanzieller und gesetzlicher Hinsicht?  
Diese Frage soll im Rahmen des Forums beantwortet werden.

Danach haben wir die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Kaisersaal Erfurt
Futterstraße 15
99084 Erfurt
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Mittwoch, 23.04. von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Sag mir wo die Kinder sind...  Was will und was kann Familienpolitik?

Eine zukunftsorientierte Familienpolitik muss Rahmenbedingungen schaffen, die Frauen und Männer brauchen, wenn sie sich für ein Leben mit Kindern entscheiden wollen. Sie muss Müttern und Vätern ermöglichen, Erwerbsarbeit und Familienarbeit miteinander vereinbaren zu kön-nen und die bestmögliche Förderung von Kindern verfolgen. Unter Familienarbeit ist auch die Pflege von Angehörigen zu verstehen.

Familie lebt in vielen Formen: verheiratete und unverheiratete Paare, allein erziehende Mütter und Väter, Patchwork-Familien, Pflegefamilien, Lebenspartnerschaften usw. Diesen unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten muss Familienförderung gerecht werden.

Erwerbsarbeit ist selbstverständlicher Teil der Lebensplanung von Frauen und auch ökonomisch notwendig. Männer wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Diesem gewandelten Rollenverständnis, das auf partnerschaftliche Teilung von Familien- und Erwerbsarbeit setzt, steht in der Regel eine Arbeitskultur gegenüber, die wenig Rück-sicht auf die Belange von Familien nimmt. Familien brauchen gemeinsame Zeit. Familienfreundli-che Arbeitsbedingungen sind nicht nur für die Realisierung des Kinderwunsches von Männern und Frauen wichtig, sie sind auch für Unterneh-men von Vorteil.

Ein bedarfsgerechtes flächendeckendes und qualitätsorientiertes Angebot an Kinderbetreuungsein-richtungen, auch für Kleinkinder, ist Voraussetzung für Erwerbstätigkeit der Eltern und damit häufig auch für Armutsvermeidung. Die Debatte um pro und contra von Betreuungseinrichtungen ist überholt. Wichtig ist, sich darüber zu verständigen, wie die bestmögliche Förderung von Kindern erreicht werden kann und Eltern, die dies benötigen, Hilfe bei der Erziehung erhalten können.

Sie sind herzlich eingeladen, diese Themen mit Christine Bergmann zu diskutieren!

Veranstaltungsort:Bodenstein
Adresse:Burg Bodenstein
Burgstraße 1
37339 Bodenstein
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:keine
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Freitag, 25.04. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Keine Zukunft ohne Integration - Wie Integration und Zuwanderung gelingen kann

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Obwohl die Erkenntnis nicht neu und banal ist, wurde sie über Jahrzehnte verleugnet oder ignoriert. Integrationspolitik fand bis in die späten Neunziger Jahre kaum statt. Weder auf Bundes- noch auf kommunaler Ebene.

Mittlerweile zeigt sich, dass dies ein grober politischer Fehler war. Integrationsprobleme werden vor allem in Städten der alten Bundesländer offenkundig. Eine Folge verfehlter oder fehlender Integrationspolitik.

Auf der anderen Seite ist die erfolgreiche Integration von Migrantinnen und Migranten eine Voraussetzung für eine zukunftsfähige Gesellschaft. Klassische Einwanderungsländer wie Kanada oder Neuseeland beweisen, dass Zuwanderung und Integration erfolgreich gestaltet werden kann.    

Wie kann eine solche Integration in Deutschland gelingen?

Was muss vor Ort, in den Kommunen, getan werden, um erfolgreich Ausländerinnen und Ausländer zu integrieren?

Wie können wir von Zuwanderung profitieren?

Dies sind nur einige der Fragen, die uns bei diesem Tagesseminar beschäftigen werden.

Veranstaltungsort:Eisenach
Adresse:Frauenzentrum Eisenach
Wartburgallee 12
Eisenach
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:10.00 Euro
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Vom 26.04. um 10:00 Uhr bis 27.04. um 16:00 Uhr

Sprache in Politik und Alltag erfolgreich nutzen - Die freie Rede

Dieses Intensivtraining verbessert die Wirkung der eigenen Sprache und der eigenen Persönlichkeit ganz entscheidend: Sie trainieren die Grundlagen der Rhetorik und erlernen Techniken, wie Sie die Aufmerksamkeit und das Verständnis der Zuhörer gezielt erreichen. Die individuelle Beratung feilt an Ihrem Auftreten und erhöht Ihre persönliche Sicherheit und Ausstrahlung.

Seminarleiter und Trainer:
Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Hinweis:Die Veranstaltung ist bereits belegt !
Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
D-99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:75.00 Euro
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Dienstag, 29.04. von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Schnappt die Energiefalle zu? Energieeffizienz und erneuerbare Energien als Zukunftsmodell

Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen und des Zentralverbandes deutscher Schornsteinfeger e. V.

Energie- und Klimapolitik stehen im Zentrum des Regierungshandelns. Diese Politikfelder beeinflussen die Wirtschaftslage, Umweltaspekte, Sicherheitsinteressen und nicht zuletzt die privaten Verbraucher - und  deren verfügbaren Einkommen. Energie ist knapp und teuer. Ein Trend der sich fortsetzen wird und zum Umdenken zwingt.

Die Bundesregierung hat im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Bali 2007 ein Energie- und Klimapaket aufgelegt, dass ein "Zieldreieck" aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit anstrebt. Dieses Paket umfasst sowohl Maßnahmen zur Energieeinsparung als auch zur Förderung innovativer und regenerativer Energieträger.

Wir laden Sie ein, sich über die konkreten Maßnahmen bei dieser Fachtagung zu informieren und mit verantwortlichen Politikern aus Bund und Land ins Gespräch zu kommen!

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Stadtwerken Erfurt
Magdeburger Allee 34
99089 Erfurt
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine Angabe
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Dienstag, 29.04. von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Ängste und Träume"  - Die musikalische Lesetour

"Alle, die in unserem Land Ausländer raus schreien, wissen nicht, wovon sie reden. Wir sollten den Menschen, die zu uns kommen, zuhören. Sie haben ihre persönlichen Geschichten und machen hier Erfahrungen, aus denen auch wir etwas lernen können." Sebastian Krumbiegel

Sebastian Krumbiegel und Kristof Hahn lesen aus dem Buch "Hoffnung säen" und spielen dazu Songs aus "Geradeaus abgebogen", dem aktuellen Soloalbum von Sebastian Krumbiegel sowie ausgewählte Cover-Versionen geschätzter Musiker von Rio Reiser bis Udo Lindenberg. Nur mit Fender Rhodes Piano und Steel Gitarre kreieren sie eine eindringliche musikalische Atmosphäre, die der fantastischen Stimme Sebastian Krumbiegels viel Raum gibt. Im Anschluss an Lesung und Konzert gibt es eine Gesprächs- und Signierstunde mit den Künstlern.

"HOFFNUNG SÄEN" - DAS BUCH

Sebastian Krumbiegel ist neugierig auf die Welt und ihre Menschen. Er setzt sich ein für eine Zivilgesellschaft, die tolerant und weltoffen sein soll. "Es verändert sich nichts, wenn man sich nicht einmischt", sagt er. Als Mitveranstalter des Leipziger "Courage zeigen"-Festivals, als Aktivist gegen Neonazis, als Unterstützer von Integrationsprojekten und als Herausgeber. Im Buch "Hoffnung säen" versammelt er Lebensgeschichten von Flüchtlingen aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Serbien oder Syrien. Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und jetzt in Deutschland leben, erzählen über ihre Heimat, ihre Erfahrungen in Deutschland, ihre Ängste und die Anstrengungen, in der fremden Umgebung zu bestehen. Sie sprechen über ihre Träume und die Hoffnung, für sich und ihre Kinder Sicherheit, Bildung und Zukunftsperspektiven zu finden. Ihre Sichtweisen beeindrucken durch ihre Klarheit und Offenheit; ihre Geschichten rütteln wach, auch weil sie die Stereotypen "des Asylanten" aufbrechen. Ein Buch über Flüchtlinge, Asylbewerber, Geduldete und Anerkannte.
"Hoffnung säen - Lebensgeschichten von Flüchtlingen" ist in der Edition der Körber-Stiftung erschienen.

Eine Kooperationsveranstaltung der Kulturdirektion Weimar mit dem Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Weimar und dem Verein zur Förderung von Demokratie und Toleranz e.V.i.G..

Eintrittspreis : 10.- , 5.- ermäßigt, 1.- WeimarPass

www.lesarten-weimar.de

Veranstaltungsort:Weimar
Adresse:Stadtkirche St. Peter und Paul
Herderplatz 8
99423 Weimar
Ansprechpartner:Michael Schultheiß
Gebühr:10.00 Euro
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Montag, 5.05. von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Kultur im Weimarer Dreieck - Neue Wege des Austauschs zwischen Frankreich, Polen und Deutschland

Das "Weimarer Dreieck" geht auf die Initiative seiner drei Gründungsväter, der damaligen Außenminister Deutschlands (Hans-Dietrich Genscher), Frankreichs (Roland Dumas) und Polens (Krzysztof Jan Skubiszewski) zurück. Sie hatten bei ihrem Treffen am 28. August 1991(an Goethes Geburtstag!) in Weimar die Vision, die Zusammenarbeit der drei Länder im Herzen Europas zu vertiefen. Am 7. März 2002 beschrieb Andrzej Byrt, der damalige Staatsminister im  polnischen Außenministerium auf einer Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin, die zehnjährigen Erfahrungen der trilateralen Zusammenarbeit mit dem "Weimarer Dreieck" wie folgt:

"Das Weimarer Dreieck' lebt von unserer kulturellen Nähe und Verwandtschaft, schöpft aus dem gemeinsamen europäischen Kulturerbe, stützt sich auf jahrhundertealte Verbindungen Polens, Frankreichs und Deutschlands. Trotz aller Unterschiede zwischen den drei Ländern, trotz unterschiedlicher Erfahrungen, die sich aus der Geschichte und Nachbarschaft ergeben, betrach-tet Polen die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich als ein Modell, das auch für die polnischdeutschen Beziehungen Anwendung finden könnte. Die Versöhnung und Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich, die die Grundlage für die europäische Integration nach dem II. Weltkrieg geschaffen hat, sollte Polen und Deutsche stets inspirieren und ermutigen. Es ist sicherlich von großem Vorteil für ganz Europa..."

In dem Gespräch am 5. Mai 2008, das von Klaus Gallas moderiert wird, in der Weimarhalle wollen Wolfgang Thierse, Adam Kzeminski und Pascal Thibaut nach dem Motto "Kultur verbindet", ausloten, welche gemeinsamen trilateralen Kulturprojekte von Polen, Frankreich und Deutschland entwickelt werden können. Musik aus den drei Ländern, gespielt von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, gibt der Veranstaltung den passenden Rahmen.

Gleichzeitig ist dies die Auftaktveranstaltung des neugegründeten Kulturforums der Sozialdemokratie Thüringen e.V..

Veranstaltungsort:Weimar
Adresse:Weimarhalle
Flügelsaal I
UNESCO-Platz 1
99423 Weimar
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:keine
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Donnerstag, 15.05. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Lyrik gegen das Vergessen - Gedichte aus Konzentrationslagern

Trotz der menschenverachtenden Behandlung in den Lagern, Ghettos und in den Gefängnissen der Nationalsozialisten haben viele Menschen es vollbracht, ihre Gefühle und Erfahrungen als Gefangene aufzuschreiben und damit für die Zukunft zu dokumentieren.

Sie schrieben unter Lebensgefahr eindrucksvolle Texte, die bei dieser Lesung vorgetragen werden. Der Germanist Michael Moll hat in den vergangenen Jahrzehnten diese Texte systematisch gesammelt und dokumentiert. Im Jahr 1991 erschien die Anthologie "Lyrik gegen das Vergessen".

Diese Anthologie erscheint in einer Neuauflage im Jahr 2008.

Gelesen werden die Texte von der Schauspielerin Ursula Illert. Sie spielt seit fast zwei Jahrzehnten an verschiedenen Theatern, ist Sprecherin des Hessischen Rundfunks und hat an diversen Musikprojekten mitgewirkt.

Veranstaltungsort:Eisenach
Adresse:Gedenkstätte Goldener Löwe
Marienstraße 57
99817 Eisenach
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine Angabe
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Vom 17.05. um 10:00 Uhr bis 18.05. um 16:00 Uhr

Sprache in Politik und Alltag erfolgreich nutzen - Methoden und Prinzipien erfolgreicher Gesprächsführung

Fragen Sie sich nach Abschluss wichtiger, anstrengender politischer Gespräche häufiger, warum es Ihnen nicht gelungen ist, mit Ihrer Meinung Gehör zu finden? Es liegt nicht immer an der Interessen- und Machtlage und auch nicht an der Uneinsichtigkeit der "anderen". Methoden und Strategien erfolgreicher Gesprächsführung sind trainierbar und lernbar. Dieses Seminar vermittelt die grundlegenden Prinzipien der Gesprächsführung. Sie lernen Diskussionen, Debatten, Gespräche und Interviews gerade auch in schwierigen oder kritischen Situationen rhetorisch und effektiv zu gestalten.

Seminarleiter und Trainer:
Dr. Ulrich Ulonska, Institut für Kommunikation und Management, Göttingen

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Nonnengasse 11
D-99084 Erfurt
Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:75.00 Euro
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Montag, 19.05. von 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Rechte Gedanken im linken Gewand - Wer und was steht hinter den Parolen und Positionen rechtsextremer Parteien?

Der Rechtsextremismus gibt sich seit einigen Jahren "links": Nicht Nazi-Romantik, sondern sozialpolitische Themen stehen etwa bei der NPD im Vordergrund, dazu Globalisierungskritik und kommunalpolitische Fragestellungen.

Das Ziel dieser Kampagnen ist Akzeptanzgewinn in der Bevölkerung, die nicht von offen neo-nazistischen Ansichten verschreckt werden sollen. Allzu plumper Rassismus oder völkischer Nationalismus ist bei dem öffentlichen Auftritt rechtextremer Parteien daher seltener geworden.

Bei näherem Blick auf die Positionen und Programme der NPD werden die demokratiefeindlichen und rassistischen Meinungen deutlich. Rechtsextremisten sind nicht die Interessenvertreter der "kleinen Leute", als die sie sich gern darstellen, sondern sprechen knallhart denjenigen ihre Rechte ab, die nicht in ihre Welt passen. Parlamente sind für sie Propagandabühne, keine Orte demokratischer Willensbildung und Entscheidungsfindung.

Und die Fassade bröckelt: Im März 2008 hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage wegen Volksverhetzung gegen die NPD-Spitze wegen eines rassistischen WM-Planers  erhoben.

Was und wer hinter den rechtsextremen Parteien steht, mit welchen Strategien sie arbeiten und welche Ziele sie dabei eigentlich verfolgen sind einige der Fragen, mit denen wir uns auf der Veranstaltung am 19. Mai beschäftigen werden.

Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Veranstaltungsort:Gera
Adresse:Rathaussaal Gera
Kornmarkt 12
Gera  
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Vom 30.05. um 18:00 Uhr bis 1.06. um 13:00 Uhr

Gute Schülervertretungen braucht das Land! Seminar für aktive und zukünftige Schülervertreterinnen und Schülervertreter

Wollt ihr Eure Schule aktiv mitgestalten und die Interessen der Schülerinnen und
Schüler gegenüber Lehrern, Eltern und Schulleitung vertreten?

Fehlen Euch dazu oftmals Informationen und Hinweise zu praktischem Vorgehen
und rechtlichen Grundlagen?

Habt Ihr mitunter das Gefühl, dass Ihr als Klassen- oder/Schülersprecherin/Schülersprecher von Lehrern, Schulleitung, Eltern oder Mitschülern nicht ernst genommen werdet?

Dann seid Ihr hier genau richtig!

Ausgangspunkt für unser Seminar werden Eure Probleme sein. Wir werden diskutieren, welche Möglichkeiten die Schülervertretung einer Schule hat, um diese zu lösen und Erfahrungen austauschen. Dazu gibt es Informationen zu den rechtlichen Grundlagen und Pflichten der Schülervertreterarbeit sowie Anregungen für die Durchführung von Projekten.

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Jugenherberge Erfurt
Hochheimerstr. 12
99094 Erfurt

Tel: 0361/5626705
Fax: 0361/5626706
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine Angabe
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Vom 31.05. um 10:00 Uhr bis 1.06. um 16:00 Uhr

Was lasse ich mir gefallen? Konfliktmanagement und Umgang mit Mobbing

Wer sieht Konflikte als Chance im Leben? Viele Menschen ärgern sich, dass sie sich zu viel gefallen lassen, ihre Aussagen abmildern oder gar schweigen. Ein schwer zu durchbrechender Teufelskreis entsteht. In diesem Seminar geht es darum, sich auf Konflikte einzulassen, den eigenen Umgang mit Kränkungen kritisch zu betrachten und Ansätze der Arbeit an sich selbst zu finden. Dabei wird in der Zuspitzung eines beruflichen Konflikts das Tabu- Thema Mobbing in vielen Facetten beleuchtet.

Seminarleiterin und Trainerin: Celina Schareck, Erfurt

Veranstaltungsort:Jena
Adresse:Jena
Ansprechpartner:Michael Schultheiß ([email protected])
Gebühr:40.00 Euro
Veranstaltungsprogramm:PDF
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Montag, 7.07. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Politik auf der Höhe der Zeit: Der Effekt neuer Medien auf den US-Wahlkampf 2008

Alle Jahre wieder zieht es deutsche Wahlkampfexperten in die USA, um die neuesten Trends der politischen Kommunikationauf zuspüren. Immer noch scheint das Credo zu sein: Von den USA lernen heißt siegen lernen.

Während bislang amerikanischer Wahlkampf mit Personalisierung und Emotionalisierung gleichgesetzt wurde, müssen wir in diesem Jahr die Aufmerksamkeit auf Web 2.0-Strategien richten. Das heißt jedermann, der Internetzugang hat, wird in die Kampagnen einbezogen und unterstützt seinen Kandidaten indem er E-Mails weiterleitet, per Internet spendet oder ein Video bei You Tube einstellt.

Welche Macht haben diese Grassroots-Aktivitäten auf die politische Meinungsbildung?

Veranstaltungsort:Erfurt
Adresse:Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Thüringen
Hermann-Brill-Haus
Nonnengasse 11
99084 Erfurt
Ansprechpartner:Severin Schmidt ([email protected])
Gebühr:keine Angabe
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