Veranstaltungen für Mittwoch, 23. April 2008
Mittwoch, 23.04. von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Forum - Seniorenpolitik als Zukunftsaufgabe für Land und Kommunen - Wie kann ehrenamtliches Engagement von SeniorInnen gefördert werden?
Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen - vor allem der demographische Wandel - zwingen Kommunen und Bundesländer zum Umdenken. Seniorenpolitik umfasst heute nicht nur die klassischen Bereiche der Altersvorsorge, Gesundheit, Pflege oder Altenhilfe, sondern richtet sich auch an alle aktive und engagierte SeniorInnen, die selbstbestimmt leben und aktiv an der Gesellschaft teilhaben wollen.
Dies ist ein Gewinn für die Gemeinschaft und eröffnet neue Perspektiven.
Insbesondere die Kommunal- und Landespolitik kann Anreize setzen und Rahmenbedingungen schaffen, die das ehrenamtliche Engagement von Seniorinnen und Senioren fördern. Dabei handelt die Politik jedoch niemals allein, sondern in enger Abstimmung mit den Sozialverbänden und Initiativen.
Bei dieser Veranstaltung soll ein Dialog zwischen Politik, Verbänden und Initiativen ermöglicht werden. Dazu wurden Verbände zu einer Stellungnahme zu folgender Frage gebeten:
Welche Rahmenbedingungen brauchen Verbände zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagement von Älteren; in ideeller, institutioneller, finanzieller und gesetzlicher Hinsicht?
Diese Frage soll im Rahmen des Forums beantwortet werden.
Danach haben wir die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
| Veranstaltungsort: | Erfurt |
|---|---|
| Adresse: | Kaisersaal Erfurt Futterstraße 15 99084 Erfurt |
| Ansprechpartner: | Severin Schmidt ([email protected]) |
| Gebühr: | keine |
Mittwoch, 23.04. von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Sag mir wo die Kinder sind... Was will und was kann Familienpolitik?
Eine zukunftsorientierte Familienpolitik muss Rahmenbedingungen schaffen, die Frauen und Männer brauchen, wenn sie sich für ein Leben mit Kindern entscheiden wollen. Sie muss Müttern und Vätern ermöglichen, Erwerbsarbeit und Familienarbeit miteinander vereinbaren zu kön-nen und die bestmögliche Förderung von Kindern verfolgen. Unter Familienarbeit ist auch die Pflege von Angehörigen zu verstehen.
Familie lebt in vielen Formen: verheiratete und unverheiratete Paare, allein erziehende Mütter und Väter, Patchwork-Familien, Pflegefamilien, Lebenspartnerschaften usw. Diesen unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten muss Familienförderung gerecht werden.
Erwerbsarbeit ist selbstverständlicher Teil der Lebensplanung von Frauen und auch ökonomisch notwendig. Männer wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Diesem gewandelten Rollenverständnis, das auf partnerschaftliche Teilung von Familien- und Erwerbsarbeit setzt, steht in der Regel eine Arbeitskultur gegenüber, die wenig Rück-sicht auf die Belange von Familien nimmt. Familien brauchen gemeinsame Zeit. Familienfreundli-che Arbeitsbedingungen sind nicht nur für die Realisierung des Kinderwunsches von Männern und Frauen wichtig, sie sind auch für Unterneh-men von Vorteil.
Ein bedarfsgerechtes flächendeckendes und qualitätsorientiertes Angebot an Kinderbetreuungsein-richtungen, auch für Kleinkinder, ist Voraussetzung für Erwerbstätigkeit der Eltern und damit häufig auch für Armutsvermeidung. Die Debatte um pro und contra von Betreuungseinrichtungen ist überholt. Wichtig ist, sich darüber zu verständigen, wie die bestmögliche Förderung von Kindern erreicht werden kann und Eltern, die dies benötigen, Hilfe bei der Erziehung erhalten können.
Sie sind herzlich eingeladen, diese Themen mit Christine Bergmann zu diskutieren!
| Veranstaltungsort: | Bodenstein |
|---|---|
| Adresse: | Burg Bodenstein Burgstraße 1 37339 Bodenstein |
| Ansprechpartner: | Michael Schultheiß ([email protected]) |
| Gebühr: | keine |





