Veranstaltungen für Montag, 21. April 2008
Vom 21.04. um 09:00 Uhr bis 22.04. um 15:00 Uhr
Als Lehrer allein gelassen? Zum Umgang mit Gewalt und Konflikten an der Schule
Die Medien berichten über eine erschreckende Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen. Dabei ist gerade die Schule ein Ort, wo Konflikte ausgetragen werden. Mit Konflikten konstruktiv umzugehen fällt häufig schwer, das haben die SchülerInnen oftmals nicht gelernt. Besonders LehrerInnen, ErzieherInnen und alle anderen Pädagogen sind mit der Gewaltbereitschaft der SchülerInnen konfrontiert. Zudem existiert die Erwartung, dass es vor allem die Aufgabe der Schule und damit der LehrerInnen sei, durch gezielte Erziehungsmaßnahmen einer solchen Entwicklung wirkungsvoll zu begegnen.
Dabei ist es wichtig, bei SchülerInnen die Fähigkeit zu fördern, sich in andere hineinzuversetzen, das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren und Handlungsalternativen in Konfliktfällen anzubieten. Ob und wie das von Seite der LehrerInnen geleistet werden kann, ist Thema des Seminars.
Ziel des Seminars ist, das Wissen für Bedingungen und Prozesse von Konflikten zu verbessern, aber auch konkrete Hilfen für die Bewältigung von Konflikten zwischen Lehrern, Eltern und Schülern zu geben.
Seminarleiterin und Trainerin:Anne Keller-Zimmermann, Berlin / Falkensee
Diese Veranstaltung ist beim Thüringer Institut für Lehrerfortbildung (ThillM) als Lehrerfortbildung unter der Registriernummer ALX-13-44 anerkannt.
| Hinweis: | Die Veranstaltung ist bereits belegt ! |
|---|---|
| Veranstaltungsort: | Erfurt |
| Adresse: | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Thüringen Nonnengasse 11 D-99084 Erfurt Tel. 0361-59802-0, Fax 0361-59802-10 |
| Ansprechpartner: | Michael Schultheiß ([email protected]) |
| Gebühr: | 25.00 Euro |
Vom 21.04. um 13:00 Uhr bis 22.04. um 13:00 Uhr
Frauen und Mädchen in der rechtsextremen Szene
Frauen und Mädchen wirken nicht nur in der NPD, sondern auf verschiedenen Ebenen des rechtsextremen Spektrums. Sie sind in den unterschiedlichen Strömungen der rechten Szene aktiv: vom rechtskonservativen Lager bis hin zur militanten Neonazi-Szene. Sie agieren ganz selbstverständlich auf der Straße, im Parlament, in Parteien und in subkulturellen Vorfeldorganisationen des rechten Milieus.
In Thüringen sind junge Frauen im so genannten "Mädelring" (MRT), der "Aktiven Frauen Fraktion" (AFF) und dem "Jugend Mädel Bund" aktiv.
Eine ehemalige Aktivistin der AFF betreibt von Erfurt aus eine "nationale Elternseite". Sie organisiert regelmäßig Familienausflüge. Fast keine Veranstaltung der rechten Szene kommt heute ohne spezielles Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche aus. Solche Feste und die steigende Präsenz von Frauen verleihen der rassistischen Ideologie einen freundlichen Anstrich. Sie dienen der Rekrutierung neuer AnhängerInnen und sollen das angeschlagene Image der Rechtsextremen aufpolieren.
Der Mädelring Thüringen, ebenfalls Organisator von "Mutter und Kind - Treffen", gibt sich gar feministisch. Er stellt einen "Nationalen Feminismus" zur Debatte. Während Kinderfeste und dergleichen von den Kameraden mitgetragen und gefördert werden, stieß diese Initiative auf erbitterten Widerstand. Hohn und Spott der Kameraden zeigten deutlich auf, dass chauvinistische und sexistische Positionen den Aktivitäten von Frauen innerhalb der rechtsextremen Szene enge Grenzen setzen.
"Habt mich nie gefragt, warum ich so fühl. Habt mich nie gefragt, worum es hier geht. Habt mich nie gefragt, was ich so treibe", klagt Annett, NPD-Mitglied und Szenestar, in ihrem Lied "Verraten, verkauft, belogen, verloren" ihre Eltern an. Nie gefragt? Es stellt sich in der Tat die Frage, was an rechtsextremen Gedankengut für Frauen und Mädchen attraktiv ist.
Welche Hintergründe haben sie und welche Ziele verfolgen sie?
Was suchen und finden sie in extremen Gruppierungen?
| Veranstaltungsort: | Gera |
|---|---|
| Adresse: | Gera (Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben) |
| Ansprechpartner: | Severin Schmidt ([email protected]) |
| Gebühr: | keine Angabe |





