Mittwoch, 10.06. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Fass ohne Boden - Internationale Finanzmärkte: Regulierungsmöglichkeiten, Vorteile und Risiken
Alles begann damit, dass in den USA Kredite zu leichtfertig vergeben wurden. Personen, die über wenig oder kein Einkommen verfügten, kauften teure Häuser und konnten die Kredite nicht zurück zahlen. Aus diesen sogenannten "supprime" Krediten wurden hochkomplizierte Finanzprodukte gestrickt, die weltweit verkauft wurden und die Bücher vieler Banken belasten.
Der Investor Warren Buffet hat einige dieser Derivate schon vor der Krise als "Massenvernichtungswaffen" bezeichnet und er sollte recht behalten.
US-amerikanische Hedgefonds waren die ersten, die diese Krise zu spüren bekamen. Es folgten Versicherer wie AIG und mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers wurde ein vorläufiger Höhepunkt erreicht.
Spätestens jetzt wurde die Tragweite der Krise auch in Deutschland sichtbar. Die Banken misstrauten sich untereinander und das Finanzsystem konnte im Oktober 2008 nur mit einem riesigen Rettungspaket der Bundesregierung vor dem Zusammenbruch bewahrt werden.
Doch die Auswirkungen dieser Krise auf die Realwirtschaft waren nicht mehr abzuwenden. Die Exporte brechen dramatisch ein, ganze Industriezweige stehen unter Druck und die Bundesregierung prognostizierte im April 2009 ein Minus von sechs Prozent der Wirtschaftskraft des Landes.
Was bedeutet diese Krise für die Neuen Bundesländer?
Wie kann Politik dagegen steuern?
Welche Perspektiven haben wir für die kommenden Jahre?
Diese und andere Fragen wollen wir am 10. Juni diskutieren und laden Sie herzlich dazu ein!
| Veranstaltungsort: | Erfurt |
|---|---|
| Adresse: | Sparkassen Finanzzentrum Erfurt. Bonifaciusstraße 14 99084 Erfurt |
| Ansprechpartner: | Severin Schmidt ([email protected]) |
| Gebühr: | keine Angabe |





