Veranstaltungen am Freitag, 22.10.2010
Brauchen wir einen "Green New Deal"? Wie sieht die Industriepolitik der Zukunft aus?
Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit
Umweltverträgliche und ressourcenschonende Technologien sind in den vergangenen Jahrzehnten eine Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft geworden - nicht zuletzt durch politisch gewollte öffentliche Förderung. Die Hoffnung dahinter lautet, einerseits mit moderner Technik global wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits einen Beitrag zum Ausgleich zwischen Wirtschafts- und Umweltinteressen zu leisten.
Aber wie geht es weiter? Trotz der allseits akzeptierten Forderung nach einer ökologisch verträglichen Industriepolitik sind deren Inhalte und Instrumente zwischen Parteien und verschiedenen Interessengruppen höchst umstritten. In der Forderung nach einem "Green New Deal" sehen die einen ein politisches Schlagwort zur Subventionssicherung. Andere verbinden damit ein Konzept für den komplexen Ausgleich zwischen Arbeitsplatzsicherheit, Wirtschaftlichkeit, Zukunftsfähigkeit und Umweltschutz oder sogar den Kern für eine beschleunigte ökologisch-soziale Transformation der Marktwirtschaft.
Zur Diskussion über die Ausgestaltung einer zukünftigen Industriepolitik laden die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung herzlich ein.
Diskussionsforum mit:
Fritz Kuhn, MdB Stellv. Vorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen
Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie
Moderation:
Dietmar Grosser, Leiter der Wirtschaftsredaktion der Thüringer Allgemeine
Adresse:
Café Nerly
Marktstraße 6
99084 Erfurt
Ansprechpartner:
Dietmar Molthagen ([email protected])
Gebühr:
keine
Anmeldung
