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Unsere letzten 5 Veranstaltungen

Saalfeld · Gestern von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Workshop

Bildung für die Zukunft – die Zukunft der Bildung

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Liebe soziale Akteure im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt,

die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Sie im Rahmen des Projektes "NETZ Werkstatt für Integration" sehr herzlich zu der oben genannten Veranstaltung einladen.

Der Workshop richtet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Akteure im Landkreis, die sich für geflüchtete Menschen engagieren. Das Ziel des Workshops ist es, Ihre Arbeit als haupt- und ehrenamtlicher Akteur zu stärken. Wir laden Sie zu einem Austausch ein, um gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren und zu reflektieren. Mit welchen Krafträubern haben wir es im alltäglichen Handeln zu tun? Wie können wir trotz der Herausforderungen gut im Handeln bleiben? Was gibt uns Kraft? Welche Kraftquellen oder stabile Zonen habe ich und wie kann ich sie sinnvoll für mich nutzen? Wie entwickeln wir uns und unsere Arbeit weiter? Im Anschluss möchten wir den Nachmittag gemeinsam mit Ihnen bei einem gemütlichen Abendessen und Beisammensein ausklingen lassen.

Vorbereitet und moderiert wird diese Veranstaltung von Dagmar Bode, kommunale und regionale Prozessbegleiterin und Julia Burgold, Humangeographin und Regionalplanerin.

Über eine zahlreiche Teilnahme und einen angeregten Austausch würden wir uns sehr freuen und bedanken uns an dieser Stelle bereits für Ihr Engagement als aktive soziale Akteure für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Adresse:

Bildungszentrum Saalfeld
Bahnhofstraße 6a
07318 Saalfeld

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Erfurt · Donnerstag, 15.06. von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Europa atmet auf - in Frankreich konnte sich Marine Le Pen, Chefin des Front National, bei der Präsidentschaftswahl nicht gegen den parteilosen Emmanuel Macron durchsetzen. Auch in den Niederlanden haben die rechtspopulistische Partei PVV und deren Gründer Geert Wilders bei den Parlamentswahlen weit weniger Stimmen geholt, als zuvor erwartet. Kann mit Blick auf den Rechtspopulismus also schon Entwarnung gegeben werden?
In Großbritannien wurde im vergangenen Jahr per Referendum der EU-Austritt beschlossen und mit der vorgezogenen Neuwahl im Juni dürfte es Premierministerin Theresa May gelingen, sich eine harte Linie für den Brexit mit großer Mehrheit bestätigen zu lassen. In Ungarn, Polen und Finnland sind Nationalkonservative und Rechtspopulisten in den nationalen Regierungen vertreten. Im September schickt sich die AfD an, nach 13 Länderparlamenten auch in den Bundestag einzuziehen. Und von Donald Trump aus den USA und von Wladimir Putin aus Russland werden Europas Rechtspopulisten ideologisch und sogar finanziell weiter Unterstützung erhalten.
Trotz vieler Unterschiede, Europas Rechtspopulisten eint die grundsätzliche Kritik an der EU, das Ausnut-zen von Angst vor Veränderungen und das Schüren von Ressentiments gegen vermeintliche Eliten, Neuankömmlinge und Medien. Als Heilsrezept wird eine Rückbesinnung auf nationale Werte und Grenzen propagiert.
Welche Lektionen müssen aus dem Aufstieg von Populisten in Europa gezogen werden? Wie können berechtigte Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden, ohne dabei den Populisten nach dem Mund zu reden? Zeigt der Sieg von Emmanuel Macron, dass ein klares Bekenntnis zur offenen Gesellschaft der beste Weg ist, um eben diese zu erhalten?

Wir laden Sie herzlich ein zu Vortrag und Gespräch mit:
- Seb Dance, Mitglied der britischen Labour Partei, Mitglied des Europäischen Parlaments, Sprecher für Klimawandel
- Jakob von Weizsäcker, Mitglied des Europäischen Parlaments, Ausschuss für Wirtschaft und Währung
- Anne Mailliet, Deutschlandkorrespondentin des Senders France 24

Adresse:

Friedrich-Ebert-Stiftung
Hermann-Brill-Haus
Nonnengasse 11
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Jena · Mittwoch, 14.06. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die digitale Transformation verändert die Arbeitswelt. Das Stichwort "Arbeit 4.0" ist in aller Munde. Nun muss es mit Inhalten gefüllt werden. In einem umfangreichen Dialogprozess des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Verbänden, Institutionen, Unternehmen und Bürger_innen wurden Gestaltungsbedarfe identifiziert und erste Lösungsansätze formuliert. Das Weißbuch "Arbeiten 4.0" hält diese Ergebnisse fest und zeigt erste Schritte auf, wie die Chancen der Digitalisierung genutzt werden können, um die Grundlagen der Beschäftigung sowie die Unternehmen selbst zukunftsweisend umzugestalten.

Wie kann Gute Arbeit als fair ausgehandelter Kompromiss zwischen den Flexibilitätserfordernissen der Arbeitgeber und den Bedürfnissen der Arbeitnehmer_innen gewährleistet werden? Gesundes Arbeiten, Technik, die Menschen bei ihrer Arbeit entlastet und Datenschutzmaßnahmen müssen ebenso sichergestellt werden, wie Weiterbildungsmöglichkeiten, nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit und Wahlarbeitszeitoptionen. Auch sozialstaatliche Maßnahmen, die die Pluralität von Lebensentwürfen und die Absicherung von Umbrüchen ernst nehmen und vorausschauend gestalten, bilden maßgebliche Instrumente.

Wir möchten bei unserer Diskussion insbesondere einen Blick auf die Unternehmen in Thüringen werfen. Welche Aufgaben müssen in Thüringen angepackt werden? Wie sehen Unternehmen der Zukunft in Thüringen aus? Welche zukünftigen Herausforderungen sieht ein global operierendes Mikrosystemtechnik-Unternehmen, wie microfluidic Chipshop? Und was ist aus gewerkschaftlicher Perspektive in der Arbeitswelt von morgen relevant?

Vortrag von und Gespräch mit:
Yasmin Fahimi, Staatssekretärin, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Dr. Holger Becker, Forschungsleiter, microfluidic Chipshop
Ronny Streich, Ver.di Projektsekretär Handel, LBZ Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Moderation: Christoph Matschie, Mitglied des Thüringer Landtags

Sie sind herzlich eingeladen, diskutieren Sie mit uns mit.

Adresse:

Microfluidic-Chipshop
Stockholmer Straße 20
07747 Jena

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)

Erfurt · Montag, 12.06. von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr · Diskussionsforum

Gerechte Gesellschaft – Moderner Staat

Innovative Wirtschaftspolitik – gute Arbeit

Die Lücke zwischen Arm und Reich wird nicht kleiner, sondern größer. Zu Beginn des Jahres hat die britische Hilfsorganisation Oxfam ausgerechnet, dass allein die acht reichsten Männer der Welt so viel Vermögen besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen: 426 Milliarden US-Dollar.
Auch wenn solche Vergleiche sehr plakativ sind, belegen auch aktuelle Studien, dass sich die Einkommen aus Kapital und Arbeit vor allem in den großen, industriell geprägten Volkswirtschaften wie in Deutschland, China oder den USA weiter auseinander entwickeln. Vor allem in Deutschland sind davon die unteren und mittleren Einkommen in besonderem Maße betroffen: Fast ein Drittel der Haushalte musste im Verlauf der letzten 25 Jahre reale Einkommensabstriche machen, obwohl die Arbeitslosigkeit deutlich gesunken ist.
Aus ostdeutscher Sicht wird die Ungleichheit durch das vergleichsweise geringe Niveau an regionalen Steuereinnahmen, Privatvermögen oder Erbschaften nochmals deutlich verstärkt.
Um die soziale Spaltung zu überwinden, setzen manche auf höhere Kapitalbesteuerungen, andere schlagen etwa ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle vor. Welche kurz- und langfristigen Gefahren gehen von zunehmend ungleichen Einkommensverhältnissen für Rechtsstaat, Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Welche Reformen versprechen tatsächlich Erfolg und wo sollte die Politik jetzt investieren?
Darüber diskutiert der Erfurter Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider an diesem Abend mit dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin Prof. Marcel Fratzscher. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Adresse:

Kaisersaal Erfurt
Futterstraße 15
99084 Erfurt

Ansprechpartner:

Eva Nagler (erfmail@fes.de)

Nordhausen · Montag, 12.06. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr · Diskussionsforum

Internationaler Dialog, Europäische Einheit und Globalisierung

Vor drei Jahren, im März 2014, wurden die ersten EU-Sanktionen gegen Russland erlassen. Anlass war die russische Annexion der Krim, ein aus deutscher Sicht völkerrechtswidriger Akt. Trotz erlassener Sanktionen verschärfte sich die Ukraine-Krise seitdem eher noch, Moskau aber auch Kiew haben die Vorgaben des ausgehandelten Minsker Abkommens zur Befriedung in der Ostukraine kaum umgesetzt.
Seit 2014 wurden die Sanktionen gegenüber Russland zunehmend verschärft. Im Dezember 2016 hatte die EU ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland um ein weiteres halbes Jahr bis zum 31. Juli 2017 verlängert. Sie richten sich unter anderem gegen russische Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die russische Öl- und Gasindustrie. Neben den Einreise- und Vermögenssperren gegen 150 Personen, bleiben auch Kontensperrungen für 37 Unternehmen und Organisationen weiterhin bestehen.
Auch nach Merkels Treffen mit Putin im russischen Sotschi Anfang Mai, scheint sich keine Entspannung zwischen der EU und Russland abzuzeichnen. Die EU verlangt für die Aufhebung ihrer Sanktionen die vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens für einen Frieden in der Ukraine. Doch drei Jahre bestehende Sanktionen scheinen Russland nicht zu einem Umdenken bezüglich ihrer Ukraine-Politik zu bewegen. Welchen Nutzen haben die Sanktionen dann überhaupt? Was kann und muss getan werden, damit die wahrnehmbare und spürbare Entfremdung von Deutschland und Russland nicht weiter Raum greift?

Vortrag von und Diskussion mit:
Matthias Platzeck, Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums e.V., Ehemaliger Bundesvorsitzender der SPD
Steffen-Claudio Lemme, Mitglied des Deutschen Bundestags

Moderation: Sergej Lochthofen, Journalist und Autor

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Forum e.V.. Sie sind sehr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Adresse:

Ratssaal im Bürgerhaus
Nikolaiplatz 1
99734 Nordhausen

Ansprechpartner:

Paul Pasch (erfmail@fes.de)